23.04.2009, 17:18 Uhr
Rudi Bommer und Reinhard Stumpf auf Jobsuche (Fotos: imago)Nur 48 Stunden nachdem sich Zweitligist FC Ingolstadt von seinem Coach Thorsten Fink getrennt hat, bringen sich gleich zwei Fußball-Lehrer selbst als mögliche Nachfolger ins Spiel. Neben Rudi Bommer hatte aus dem fernen Kanada auch der ehemalige Bundesliga-Profi Reinhard Stumpf quasi per Initiativ-Bewerbung seine Dienste feilgeboten. Er könne sich ein Engagement in Ingolstadt vorstellen und sei gesprächsbereit, ließ Stumpf am Donnerstag über sein Management "sportsone" in Kaiserslautern mitteilen. Der 47-jährige Hesse, 1998 als Assistent von Otto Rehhagel Deutscher Meister mit dem 1. FC Kaiserslautern, arbeitete zuletzt als Trainer in der Türkei und weilt derzeit beim kanadischen Proficlub Vancouver Whitecaps.
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Rudi Bommer hatte sich ebenfalls am Donnerstag auf der Internetseite des Ingolstädter "Donaukurier" als Fink-Nachfolger angeboten. "Die Aufgabe wäre nicht einfach, aber sehr reizvoll. Ich habe den FC Ingolstadt natürlich beobachtet und wäre durchaus interessiert", sagte der 51-Jährige. Kontakt mit dem Tabellenvorletzten habe es bisher allerdings noch keinen gegeben. Bommer war zuletzt beim MSV in Duisburg tätig, wo er nach schwachem Saisonstart am 9. November entlassen und von Peter Neururer abgelöst wurde. In Bayern arbeitete der frühere Bundesliga-Akteur (417 Einsätze) und sechsmalige Nationalspieler bei Wacker Burghausen und 1860 München als Cheftrainer. Der seit elf Spielen sieglose Aufsteiger Ingolstadt wird bis auf weiteres von Ex-Profi Michael Wiesinger betreut, der auch im Heimspiel am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 auf der Bank sitzen wird.
FUSSBALL.DE/dpa
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