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Riesenfrust bei Klopp und Hummels - der Verband reagiert

26.09.2012, 18:34 Uhr | FUSSBALL.DE

Der BVB-Coach analysiert das Remis gegen die Eintracht und spricht die Problemzonen an. Im nächsten Spiel gegen Gladbach soll vieles anders werden.

Jürgen Klopps neuerlicher Wutanfall am Rande des Rasens hat ein Nachspiel: Der Deutsche Fußball-Bund ermittelt nun gegen den Meistertrainer, der beim irren 3:3 des Deutschen Meisters Borussia Dortmund bei Eintracht Frankfurt kurz vor Ende der Nachspielzeit ausgeflippt war und deshalb von Schiedsrichter Florian Meyer auf die Tribüne geschickt wurde. Klopp droht eine Strafe. Der BVB ist aufgefordert, beim DFB Stellung zu nehmen.

Der Grund für den Ausraster war ein harmloses Foul an Robert Lewandowski, dass der Referee nicht geahndet hatte. Anschließend stand Klopp mit wutverzerrtem Gesicht vor dem vierten Offiziellen Guido Klewe und schrie diesen an. Nach dem Match spielte der Dortmunder Trainer seinen Platzverweis dann herunter. "Ich habe gesagt: Das war ein Foul. Das scheint zu viel gewesen zu sein“, sagte Klopp der "Bild"-Zeitung. Schon beim 1:1 am zweiten Spieltag in Nürnberg war Klopp mit dem Vierten Offiziellen aneinandergeraten, und nach der Partie hatte der 45-Jährige über den Schiedsrichter gewettert.

Klopp: "Habe das Spiel nicht genossen"

Gegen Frankfurt hatten den BVB-Coach offenbar gewurmt, dass seine Elf eine zweimalige Führung und einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielt und nach der 2:3-Pleite am Wochenende beim HSV abermals drei Tore kassiert hatte. Lukasz Piszczek (24. Minute), Marco Reus (28.) und Mario Götze (53.) schienen den Titelverteidiger schon auf die Siegerstraße gebracht zu haben, doch Stefan Aigner (49.), Takashi Inui (51.) und Anderson (73.) sicherten den mit vier Siegen gestarteten Hessen einen hochverdienten Punkt. Dementsprechend angefressen war Klopp anschließend. "Ich habe das Spiel nicht genossen! Wir sind bei zwei Gegentoren brutal ausgekontert worden. Fakt ist, dass wir verschiedenste Phasen durchmachen, wo wir viele Gegentore fressen. Gut gemacht von der Eintracht, schlecht gemacht von uns", sagte er gegenüber LIGA total!.

Hummels: "Was für ein scheiß Zusammenspiel"

Auch Nationalspieler Mats Hummels machte sich nach dem Remis Luft. "Scheiß Zusammenspiel! Was ein scheiß Zusammenspiel!“, soll der Abwehrspieler nach dem Schlusspfiff in den Katakomben der Frankfurter Arena gewütet haben, berichtet "derwesten.de". "Die haben keine Chance und machen drei Tore", soll Hummels weiter geschrien haben und gegen eine Wand getreten haben.

Kehl: "Bayern sind mir egal"

Der Double-Gewinner droht bereits frühzeitig den Kontakt zum großen Konkurrenten im Titelrennen, dem FC Bayern München zu verlieren. Acht Punkte aus fünf Spielen und bereits sieben Punkte Rückstand auf den FCB, zudem die drittmeisten Gegentore der Liga - die Zahlen sprechen gegen den BVB. Doch die Spieler wollen nur auf sich selbst schauen. "Mir ist egal, wo Bayern steht", sagte Kapitän Sebastian Kehl. Dennoch sollte seine Elf schnell in die Spur finden. Im nächsten Spiel geht es gegen Borussia Mönchengladbach, bevor in der Champions League die Reise zu Manchester City ansteht. Da sind Siege dringend nötig - ansonsten droht in Dortmund Explosionsgefahr.

5. Spieltag

FC Bayern München

-

VfL Wolfsburg

3:0

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FC Schalke 04

-

1. FSV Mainz 05

3:0

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SpVgg Greuther Fürth

-

Fortuna Düsseldorf

0:2

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Eintracht Frankfurt

-

Borussia Dortmund

3:3

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Borussia Mönchengladbach

-

Hamburger SV

2:2

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VfB Stuttgart

-

TSG 1899 Hoffenheim

0:3

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Hannover 96

-

1. FC Nürnberg

4:1

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SC Freiburg

-

SV Werder Bremen

1:2

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FC Augsburg

-

Bayer Leverkusen

1:3

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Quelle: FUSSBALL.DE

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