13.12.2011, 09:02 Uhr
Hans-Joachim Watzke springt als Vermittler zwischen Jürgen Klopp und Lukas Podolski ein. (Foto: imago)
Der Streit zwischen Nationalstürmer Lukas Podolski vom 1. FC Köln und Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp zieht weiter seine Kreise. Jetzt versucht BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zu vermitteln. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat er sich beim Kölner entschuldigt. "Herr Watzke hat direkt bei mir angerufen, sich in aller Form im Namen des BVB entschuldigt und darum gebeten, das Poldi auch so zu sagen", zitiert die "Bild" Podolski-Berater Kon Schramm.
Nach dem 1:1 der Dortmunder Borussia gegen den 1. FC Kaiserslautern hatte sich Klopp zu einer verbalen Attacke gegen den Angreifer hinreißen lassen. "Mit seinem Potenzial muss er einer der besten, wenn nicht der beste Stürmer in der Bundesliga sein. Das ist er nicht." Daraufhin konterte Podolski: "Vielleicht ist er traurig, weil ich ihm zweimal abgesagt habe."
Tatsächlich ist Klopp mit seiner Aussage über das Ziel hinaus geschossen. Podolski spielt derzeit in der Form seines Lebens, hat schon 13 Saisontore geschossen und ist Dritter der Torjägerliste. So denkt wohl auch Watzke, der Poldi einen "Klassespieler" nannte. Darum nun auch seine Entschuldigung.
Klopp äußerte sich derweil nicht mehr. Dafür meldete sich Kölns Trainer Stale Solbakken zu Wort und nahm Podolski demonstrativ in Schutz. "Lukas ist ein Weltklassespieler - vielleicht Deutschlands bester Nationalspieler." Auch Franz Beckenbauer schwärmt von der derzeitigen Form Podolskis. "Er hat sich enorm entwickelt. Lukas kann überall spielen - auch bei Barcelona oder Real Madrid."
Quelle: FUSSBALL.DE
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