15.01.2013, 09:48 Uhr | FUSSBALL.DE
Igor de Camargo (re.) und Lucien Favre liegen derzeit nicht auf einer Wellenlänge. (Quelle: Team 2/imago)
Igor de Camargo spielt sportlich bei Borussia Mönchengladbach momentan keine Rolle. In den Testspielen im Trainingslager der Fohlen durfte der Belgier nicht ran, nun macht er seinem Ärger Luft. "So macht es keinen Spaß. Ich muss keinem mehr beweisen, was ich kann. Ich respektiere Lucien Favres Entscheidungen. Aber ich verstehe sie nicht", wird der Angreifer in der "Bild"-Zeitung zitiert.
Ziel des 29-Jährigen ist die WM 2014 in Brasilien, diese sieht er durch seine Reservistenrolle aber gefährdet. "Wir haben in der belgischen Nationalmannschaft eine sehr hohe Qualität. Man muss im Verein deshalb konstant Spielpraxis bekommen", sagte de Camargo.
Angebote liegen vor
Sollte der Angreifer bei der Borussia keine Perspektive mehr sehen, könnte es noch zu einem Transfer im Winter kommen. Neben Standard Lüttich und dem RSC Anderlecht soll auch der brasilianische Klub FC Sao Paulo interessiert sein.
In Gladbach bleiben die Verantwortlichen derweil gelassen. "Igor kann sich im Training jeden Tag anbieten. Es ist kein Platz im Team reserviert. Für niemanden", sagte Trainer Favre. "Die Bundesliga ist keine Wohlfühl-, sondern eine Leistungsgesellschaft", sieht Manager Max Eberl de Camargo in der Pflicht.
Quelle: FUSSBALL.DE
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