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Nürnberg entführt Punkt aus Bremen

16.12.2012, 20:39 Uhr | sid

Werders Eljero Elia (re.) kämpft gegen den Nürnberger Timothy Chandler um den Ball.  (Quelle: dpa)

Werders Eljero Elia (re.) kämpft gegen den Nürnberger Timothy Chandler um den Ball. (Quelle: dpa)

Werder Bremen hat am letzten Spieltag der Bundesliga-Hinrunde noch einmal Punkte liegen lassen. Die Norddeutschen verpassten mit einem 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg den Sprung auf Platz zehn und liegen damit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Gegen tapfer kämpfende Franken fehlten den bemühten Hanseaten lange Zeit Glück und Präzision vor dem Tor. Nils Petersen stand bei seinem Ausgleich in der 88. Minute, als er einen Schuss von Kevin de Bruyne abfälschte, im Abseits. Nürnberg, das sich insbesondere bei Torhüter Raphael Schäfer und Torschütze Timo Gebhart (82.) für den wertvollen Punkt bedanken konnte, vergrößerte den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Zähler.

Schäfer entschärft Schuss von de Bruyne

De Bruyne scheiterte bei zwei Großchancen für die Hausherren, beide Male landete der Ball am Pfosten (8., 61.). Zudem traf Torjäger Petersen in der 59. Minute nur die Latte. Nürnbergs beste Chancen vor dem Führungstreffer vergaben Markus Feulner (53.) und Sebastian Polter (72.).

Aggressiv, zweikampfstark, torgefährlich: Werder übernahm von Beginn vor 338.553 Zuschauern an die Initiative und sorgte immer wieder über die linke Seite für Gefahr. Bereits in der achten Minute hatte der agile de Bruyne die Führung auf dem Fuß. Seinen Linksschuss lenkte Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer mit größter Mühe an den Pfosten.

Arnautovic kassiert fünfte Gelbe Karte

Werders Trainer Schaaf hatte trotz der 1:4-Pleite bei Eintracht Frankfurt in der Vorwoche auf personelle Wechsel verzichtet. Mannschaftskapitän Clemens Fritz musste zunächst erneut auf der Bank Platz nehmen und konnte erkennen, dass sich seine Mannschaftskameraden zunächst im ersten Durchgang klar verbessert zeigten.

Insbesondere de Bruyne und Eljero Elia wirbelten die Club-Defensive immer wieder durcheinander, es fehlte lediglich der letzten Pass. Oder wie bei Marko Arnautovic in der 36. Minute die Entschlossenheit. Der Österreicher trat freistehend am Ball vorbei, de Bruyne hatte geflankt. Kurz vor der Pause holte sich Arnautovic dann seine fünfte Gelbe Karte ab. Er fehlt zum Auftakt der Rückrunde gegen Meister Borussia Dortmund.

Pinola sorgt für Lebenszeichen

Nürnberg konzentrierte sich im ersten Durchgang gezwungenermaßen auf die Defensivarbeit. Jegliche Bemühungen, das Werder-Tor in Gefahr zu bringen, scheiterten in der ersten halben Stunde schon im Mittelfeld am fehlerhaften Passspiel. Auch der nötige Biss und das Selbstvertrauen war den Franken zunächst nicht anzumerken. Dabei hatte der Club die beiden vorigen Duelle in Bremen für sich entschieden.

Doch erst in der 37. Spielminute sorgte Javier Pinola für ein ernstzunehmendes Lebenszeichen, als er aus der Ferne abzog. Sebastian Mielitz im Werder-Tor reagierte bei dem abgefälschten Schuss aber aufmerksam. Es verwunderte daher kaum, dass Nürnbergs Trainer Dieter Hecking etwas verändern wollte.

Mielitz pariert stark

Für den schwachen Japaner Hiroshi Kiyotake brachte der 48-Jährige den Slowaken Robert Mak. Und schon trat der FCN etwas zielstrebiger auf. Erst prüfte Mak Mielitz aus spitzem Winkel, dann initiierte er einen Angriff über Pinola, der genau auf Feulner flankte. Die erste Großchance der Gäste konnte Werders Torhüter mit Mühe bereinigen (53.). In der hektischen Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse.

17. Spieltag

FC Bayern München

-

Borussia Mönchengladbach

1:1

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Bayer Leverkusen

-

Hamburger SV

3:0

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VfL Wolfsburg

-

Eintracht Frankfurt

0:2

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1. FSV Mainz 05

-

VfB Stuttgart

3:1

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SpVgg Greuther Fürth

-

FC Augsburg

1:1

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Fortuna Düsseldorf

-

Hannover 96

2:1

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FC Schalke 04

-

SC Freiburg

1:3

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TSG 1899 Hoffenheim

-

Borussia Dortmund

1:3

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Werder Bremen

-

1. FC Nürnberg

1:1

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Quelle: sid

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