10.02.2012, 09:54 Uhr
Thorsten Schiffner wirkt nach dem Becher-Wurf benommen, Pauli-Akteur Matthias Lehmann kann es nicht fassen. (Foto: imago)
Vor knapp einem Jahr erschütterte der Becherwurf von St. Pauli die Bundesliga. Im April 2011 hatte ein 44-Jähriger während der Bundesliga-Partie zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Schalke 04 einen Bierbecher auf das Spielfeld geworfen und Assistent Thorsten Schiffner am Kopf getroffen. Schiedsrichter Deniz Aytekin brach das Spiel daraufhin beim Stand von 2:0 für die Gäste ab. Jetzt geht der Prozess in die nächste Runde.
Der mutmaßliche Täter musste sich anschließend gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten und wurde im November zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro auf Bewährung verurteilt. Dagegen haben nach Informationen der "Hamburger Morgenpost" nun sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung Einspruch eingelegt.
Aus Sicht der Staatsanwaltschaft ist die auf zwei Jahre ausgelegte Bewährungsstrafe zu mild. Die Verteidigung will dagegen einen Freispruch erreichen. Ansonsten könnte auf ihren Mandanten eine drastische Forderung zukommen: Für den Fall einer Verurteilung hat St. Pauli angekündigt, den Täter für die Kosten des Spielabbruchs in Höhe von 400.000 Euro in Regress zu nehmen.
Quelle: FUSSBALL.DE
Amateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-VideoAmateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-VideoAmateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-Video