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Hoffenheim am Boden: Aber Hopp will an Kurz festhalten

25.02.2013, 17:23 Uhr | dpa

Ratlose Gesichter: 1899-Mäzen Dietmar Hopp und Präsident Peter Hofmann. (Quelle: imago/Pressefoto Baumann)

Ratlose Gesichter: 1899-Mäzen Dietmar Hopp und Präsident Peter Hofmann. (Quelle: imago/Pressefoto Baumann)

Marco Kurz kann sich seines Trainerpostens bei der krisengebeutelten TSG 1899 Hoffenheim sicher sein. "Wir brauchen keinen Feuerwehrmann, denn Marco Kurz macht einen guten Job", sagte Mäzen Dietmar Hopp der "Bild"-Zeitung. Wie der rasant um sich greifende Brand beim Tabellenvorletzten der Bundesliga doch noch gelöscht werden kann, darüber zerbrechen sich die Verantwortlichen die Köpfe. "Warum wir so entgleist sind, bleibt für alle ein Rätsel", sagte Milliardär Hopp.

Man könne, so Andreas Müllers neue Erkenntnis vor der Partie gegen den FC Bayern München, "nicht ständig auf die Mannschaft draufknüppeln".

Trainer Kurz' miserable Bilanz

Der Manager hatte schon nach der Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart auf die Spieler eingedroschen und vor dem blamablen Auftritt der Hoffenheimer beim 1:2 in Augsburg den Versuch einer Brandrede gestartet, als er im Abstiegs-Duell "eine Schlacht" ankündigte.

Genutzt hat das alles herzlich wenig. Die klassischen Mittel der Branche haben sich bei den Kraichgauern erschöpft. Kurz ist erst seit der Winterpause Chefcoach, seine Ausbeute von vier Punkten in sechs Spielen allerdings mehr als mager.

Noch erschreckender ist seine übergreifende Bilanz in Hoffenheim und beim 1. FC Kaiserslautern, wo er im März 2012 entlassen worden war. Kurz hat in den letzten 22 Bundesliga-Spielen als Chefcoach einen einzigen Sieg feiern können - das 2:1 mit der TSG gegen den SC Freiburg am 2. Februar. "Wir werden den Teufel tun und uns ergeben. Platz 16 ist weiter machbar", sagte der 43-Jährige allen Entwicklungen zum Trotz.

Weis: "Hier muss sich alles ändern"

Mannschaft und Trainer stehen in der Pflicht: "Hier muss sich alles ändern, komplett, sonst endet das in der zweiten Liga", sagte Tobias Weis.

"Wir müssen der Mannschaft Vertrauen geben", erklärte Müller nach der "Katastrophe" beim Mitkonkurrenten Augsburg. Einer Mannschaft, "die ihre Struktur verloren hat". Eine Mannschaft, für die Babbel zum Saisonbeginn das Ziel Europa League ausgerufen hat. "HD - EL 1899" lautet immer noch das Nummernschild auf dem Mannschaftsbus. "Das heißt nur erste Liga", erklärte Müller im Sport1-"Doppelpass" mit seinem wohl einzigen Anflug eines Lächelns am vergangenen Wochenende.

Quelle: dpa

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