23.01.2012, 10:56 Uhr
Srdjan Lakic (Wechsel) und Vedad Ibisevic könnten noch im Januar den Arbeitgebern wechseln. (Quelle: imago)
1899 Hoffenheim befindet sich mitten im Umbruch. Nach den Abgängen von Chinedu Obasi (Schalke 04) und Gylfi Sigurdsson (Swansea) steht ein weiterer Wechsel unmittelbar bevor. Nämlich der von Vedad Ibisevic zum VfB Stuttgart. „Die Stuttgarter lassen nicht locker“, sagt 1899-Manager Ernst Tanner. Sein VfB-Kollege Fredi Bobic ergänzt vielsagend: „Mal schauen, was diese Woche passiert.“
Ibisevic war der Star der überragenden Hinrunde der Saison 2008/2009. Damals wurden die Kraichgauer Herbstmeister. Ibisevic war auf dem Weg zur Torjäger-Kanone (18 Tore in 17 Spielen), wurde aber von einem Kreuzbandriss gestoppt. Den Ruf eines Klassestürmers genießt Ibisevic in der Branche auch wegen seiner starken Quote noch immer.
Die sportliche Leitung der Hoffenheimer hat trotzdem andere Pläne. Trainer Holger Stanislawski hebt zwar die "Qualität und Erfahrung" seines erfolgreichsten Torschützen hervor. Gleichzeitig macht er deutlich, dass ein Wechsel keinen Genickbruch für sein junges Team bedeuten würde: Die fünf Saisontore "hätte vielleicht auch ein anderer an seiner Stelle geschossen."
Einigt sich die TSG mit den Schwaben, steht der Bundesliga indes ein weiterer spektakulärer Wechsel bevor. Denn Hoffenheim hat bereits einen Nachfolger im Visier. Srdjan Lakic vom VfL Wolfsburg könnte der Mann sein, der "uns sofort weiterhilft", sagt Manager Ernst Tanner . (Exklusiv-Interview mit Ernst Tanner zur Lage in Hoffenheim) Bereits vor einem Jahr hatte Tanner laut dem "Kicker" Kontakt zu dem damaligen Torjäger des 1. FC Kaiserslautern. Der zog aber einen Wechsel nach Wolfsburg vor. Unter Felix Magath kommt der Kroate allerdings kaum zum Zug, in zehn Einsätzen bleib er torlos.
Unterdessen hat sich auch der Mäzen der Hoffenheimer zu Wort gemeldet und Bedenken geäußert: "Ich bin dagegen, dass er wechselt. Das Risiko ist zu hoch. Wir brauchen ihn für die Rückrunde", sagte er angesichts von nur sechs Punkten Vorspung auf den Relegationsplatz.
Der Wechsel von Lakic nach Hoffenheim wäre in sofern pikant, da er in Stuttgart ursprünglich als Wunschstürmer galt. Die Verhandlungen zwischen VfB-Manager Bobic und Wolfsburgs Boss Felix Magath gerieten aber immer wieder ins Stocken. Bis zum 31. Januar haben die Klubs noch Zeit, die Transfers abzuwickeln.
Quelle: FUSSBALL.DE
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