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Sieben Platzverweise in fünf Spielen

24.08.2013, 20:07 Uhr | FUSSBALL.DE

Sejad Salihovic (re.) reklamiert zusammen mit Andreas Beck erfolglos bei Referee Tobias Stieler. (Quelle: dpa)

Sejad Salihovic (re.) reklamiert zusammen mit Andreas Beck erfolglos bei Referee Tobias Stieler. (Quelle: dpa)

Farbenfroher Samstag in der Bundesliga: In den fünf Spielen am Nachmittag wurden gleich sieben Spieler von den Schiedsrichtern vorzeitig zum Duschen geschickt. Dazu musste mit Christian Streich auch ein Trainer den Innenraum verlassen.

Den Anfang des Rot-Festivals machte ein berüchtigtes Enfant Terrible. Sejad Salihovic hatte 1899 Hoffenheim gegen den SC Freiburg per Elfmeter in der 9. Minute in Führung gebracht. Während des Torjubels verpasste der Bosnier unvermittelt Freiburg-Kapitän Julian Schuster eine Ohrfeige. Nicht kräftig, aber deutlich sichtbar für Schiedsrichter Tobias Stieler, der Salihovic daraufhin vom Platz stellte.

Mehmedi zeigt den Vogel

Es war ein früher Höhepunkt in einem verrückten Badischen Derby, in dem noch weitere Feldverweise folgten. Der Freiburger Francis Coquelin sah in der 41. Minute Geld-Rot wegen wiederholtem Foulspiel, wohl zu unrecht. SCF-Coach Streich war so erzürnt, dass er sich mit dem Vierten Offiziellen und 1899-Trainer Markus Gisdol gleichzeitig anlegte. Schiri Stieler schickte Streich daraufhin auf die Tribüne.

In der Schlussphase gingen mit dem eingewechselten Admir Mehmedi die Pferde durch. Der Freiburger Angreifer zeigte in der Nachspielzeit den Schiedsrichter-Assistenten den "Vogel" und sah Rot.

Missratener Nachmittag für Gustavo

In Hannover gab es ebenfalls zweimal glatt Rot. Zunächst wurde Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes wegen einer Notbremse vom Feld verwiesen, dann erwischte der 96er Salbolszc Hustzi Tim Hoogland mit dem Fuß im Gesicht und wurde zum Duschen geschickt. In der 85. Minute sah dazu Schalke-Verteidiger Christian Fuchs wegen wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot.

Einen bitteren Nachmittag erlebte zudem Luiz Gustavo für den VfL Wolfsburg. Der ehemalige Münchner senste den Mainzer Nikolai Müller um und wurde, bereits verwarnt, in seinem zweiten Spiel für den neuen Arbeitgeber vorzeitig vom Referee mit Gelb-Rot vom Platz geschickt.

Quelle: FUSSBALL.DE

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