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Wolfsburg holt einen Franzosen

04.01.2012, 19:46 Uhr

Jubelt künftig für den VfL Wolfsburg: Giovanni Sio. (Quelle: imago)

Jubelt künftig für den VfL Wolfsburg: Giovanni Sio. (Quelle: imago)

Der VfL Wolfsburg hat Stürmer Giovanni Sio vom Schweizer Erstligisten FC Sion verpflichtet. Der 22-Jährige unterschrieb nach Klubangaben einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015 bei den Niedersachsen. Der in Frankreich geborene Sio spielte bereits für diverse französische Nachwuchs-Nationalmannschaften und besitzt darüber hinaus auch die Staatsbürgerschaft der Elfenbeinküste.

"Giovanni Sio ist ein hoch talentierter Offensivspieler, der sich in den letzten beiden Jahren in den Vordergrund gespielt hat. Er ist laufstark und auch aus der zweiten Reihe torgefährlich", sagte Felix Magath über den Franzosen. "Er macht körperlich einen guten Eindruck. Jetzt gilt es, ihn an die Bundesliga heranzuführen", erklärte der VfL-Trainer weiter. Nach Vieirinha (PAOK Saloniki), Slobodan Medojevic (Vojvodina Novi Sad), Ferhan Hasani (Skendija Tetovo) und Petr Jiracek (Viktoria Pilsen) ist Giovanni Sio bereits der fünfte Winter-Neuzugang der Wolfsburger.

Frankfurt plant nicht mehr mit Gekas

Eintracht Frankfurt plant offenbar ohne Torjäger Theofanis Gekas. Heribert Bruchhagen signalisierte, den Griechen in der Winterpause bei einem entsprechend hohen Angebot zu verkaufen. "Bei einem ordentlichen Verein mit einer ordentlichen Ablöse bin ich gesprächsbereit. Wenn die Inhalte stimmen, würden wir ihn ziehen lassen", sagte der Vorstandsboss der "Bild"-Zeitung.

Der Vertrag von Gekas läuft am Saisonende aus, dann könnte der 31-Jährige den Verein ablösefrei verlassen. Trotz seiner sieben Tore in 14 Spielen ist Gekas bei Trainer Armin Veh nicht erste Wahl.

Jones wehrt sich

Bad Boy Jermaine Jones setzt sich nach seinem Tritt auf den Fuß von Marco Reus zu Wehr. Jones kritisiert die Hetzjagd gegen seine Person. "Was ich getan habe, gehört sich nicht. Aber Strafen von sechs Monaten für mich zu fordern, steht in keinem Verhältnis zu dem, was passiert ist. Ich habe keinen bespuckt, keinen rassistisch beleidigt. Es ist sehr populistisch, wenn einige jetzt eine so überzogene Sperre fordern", sagte Jones der "Sport Bild".

Der Ex-Nationalspieler hatte im Pokal-Achtelfinale bei Borussia Mönchengladbach (1:3) am 21. Dezember Gladbachs Jungstar Reus vorsätzlich auf den bereits lädierten linken Fuß getreten. Jones erklärte, er habe nicht daran gedacht, dass Reus sich den linken Zeh kurz zuvor gebrochen hatte. "In dem Moment nicht, danach. Ich wollte, wie wir es mit der Mannschaft besprochen hatten, nur härter rangehen. Das war definitiv eine dumme Aktion von mir", sagte der 30-Jährige.

Ronaldo von Moskito gestochen

Für Brasiliens Ex-Fußballstar Ronaldo hat das neue Jahr eher schlecht begonnen. Der 35-Jährige musste sich in einem Krankenhaus wegen Dengue-Fieber behandeln lassen. "Maldito mosquito (Verdammter Moskito)", schimpfte der dreimalige Weltfußballer in seinem Twitter-Blog. Dort stellte Ronaldo auch ein Bild ein, das ihn im Krankenhaus zeigt - auf einem Bett sitzend mit angeschlossener Infusion.

Der Weltmeister von 2002 grüßte alle, für die 2012 mit Dengue-Fieber anfing. Ronaldo, der nach Medienberichten mit seiner Familie im Bundesstaat Bahia urlaubte, wurde bereits am Dienstagabend aus dem Hospital entlassen. "Danke für das Mitgefühl. In bin schon auf dem Weg der Genesung", schrieb Ronaldo. Das klassische Dengue-Fieber äußert sich mit hohem Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Je nach Verlauf ist die Krankheit lebensgefährlich. Der Virus wird von einer Mücke übertragen.

Hoyzer zahlt erste Rate

Der einstige Skandal-Schiedsrichter Robert Hoyzer zeigt sich reumütig. Der 32-Jährige hat zum Jahreswechsel die erste Rate der Strafe aus der Schadenersatzklage des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) über 8400 Euro ordnungsgemäß überwiesen. Das berichtet die "Sport Bild" unter Berufung auf Hoyzers Anwalt.

Der Berliner Unparteiische hatte 2004 mehrere Spiele manipuliert und dafür 60.000 Euro kassiert. Hoyzer und der DFB hatten sich im Rahmen der Schadenersatzklage im Anschluss an das Strafverfahren auf einen Vergleich geeinigt. Demnach muss der ehemalige Schiedsrichter 15 Jahre lang jährlich 8400 Euro bezahlen, um die Schadenssumme von 126.000 Euro zu begleichen. Der Schaden für den deutschen Fußball war erheblich größer.

Der Kicker-Ticker vom Vortag Terry wirbt unwissentlich für Anti-Raucher-Kampagne

Quelle: sid , FUSSBALL.DE , dapd

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