23.12.2011, 10:57 Uhr | hfv-online.de
Volker Bouffier gratuliert Rolf Hocke (Foto: A2-Fotoagentur Peter Hartenfelser)
HFV-Präsident Rolf Hocke hat für seine langjährigen und vielfältigen Verdienste um den Fußballsport das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier überreichte diese hohe Auszeichnung namens des Bundespräsidenten in feierlichem Rahmen im Sporthotel Grünberg.
Alle Redner - Laudator Bouffier, DFB-Präsident Theo Zwanziger und der Präsident des Landessportbundes Hessen, Rolf Müller - hoben in sehr persönlich gehaltenen Würdigungen die vielfältigen Qualitäten des HFV-Chefs hervor. In seinen mehr als 40 Jahren Engagement im Ehrenamt habe sich Rolf Hocke als Pädagoge, Psychologe, Sozialarbeiter, Seelsorger, Vermittler und Feuerwehrmann einen Namen gemacht. Rolf Müller formulierte dies so: „Er ist unser Chef-Diplomat für die besonders schwierigen Fälle“.
Zu den Spezialgebieten des Nordhessen gehören die Integration sowie die sozial- und gesellschaftspolitische Komponente des Sportes. "Es ist sein Werk, dass wir diesen Bereich beim DFB aufgebaut haben“, sagte Theo Zwanziger. Ministerpräsident Bouffier unterstrich die Bodenständigkeit, Überzeugungskraft und Verbundenheit des neuen Bundesverdienstkreuzträgers mit der Basis. Seine ersten Schritte im Ehrenamt unternahm Rolf Hocke als Übungsleiter beim TSV 1900 Wabern, wurde dann dessen Vorsitzender und stand schließlich dem ehemaligen Sportkreis Fritzlar-Homberg vor.
Inzwischen leitet Hocke den Hessischen Fußball-Verband seit November 1997. Zuvor bekleidete er die Führungsposition nach dem Tode seines Vorgängers Hans-Hermann Eckert ein halbes Jahr kommissarisch, seit Juni 1990 war er Vizepräsident gewesen. Beim Deutschen Fußball-Bund verantwortet er ebenfalls als Vizepräsident seit Kurzem das Ressort Recht und Satzungsfragen. Hocke ist 69 Jahre alt und war in den 1960er-Jahren als Torwart Vertragsspieler beim KSV Hessen Kassel.
Sein ausdrücklicher Dank galt seiner Frau Renate und seiner Tochter Johanna: "Man braucht die Akzeptanz seiner Familie“. Gleichzeitig rief er dazu auf, für den Sport in Hessen zu arbeiten. Wenn er konstruktiv mitwirken könne, sei er gerne dabei.
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