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Hoeneß warnt: "Es wird sowieso ein Höllenvierteljahr"

22.02.2012, 08:09 Uhr

Präsident Uli Hoeneß warnt die Spieler des FC Bayern München. (Quelle: imago)

Präsident Uli Hoeneß warnt die Spieler des FC Bayern München. (Quelle: imago)

Uli Hoeneß hat die Profis des FC Bayern München davor gewarnt, zu sehr vom Heim-Endspiel in der Champions League am 19. Mai zu träumen. "Wir dürfen jetzt hier nicht den Fehler machen und uns nur auf diesen Tag konzentrieren. Der Druck auf die Mannschaft ist eh groß genug. Dafür sorgt doch schon jeder Fan. Wir dürfen dieses Finale nicht überhöhen. Wir müssen locker bleiben", sagte der Präsident des Rekordmeisters dem Stadionmagazin des FC Basel vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse beim Schweizer Meister (ab 20.30 Uhr im FUSSBALL.DE-Live-Ticker).
Hoeneß sagte, dass sich die in der Bundesliga auf Rang drei abgerutschten Münchner zunächst darauf konzentrieren sollten, "den FC Basel (zu) besiegen. Dann die Meisterschaft gewinnen, und im DFB-Pokal wollen wir nach Berlin ins Endspiel. Also: Es wird sowieso ein Höllenvierteljahr."

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"Das hält doch keine Mannschaft aus"

Wie wichtig das Finale den Bayern-Anhängern ist, machte Hoeneß mit einer kleinen Anekdote deutlich. "Ich habe gerade mal 50 Briefe durchgeschaut, in 25 schreiben die Leute: Ah, 19. Mai! Mein Sohn wird 13 am 19. Mai, ich habe ihn mit seinem Freund zum Spiel eingeladen! Ich brauche Karten!" Deshalb halte er sich zurück: "Wenn ich das jetzt auch noch pushe, wenn ich jetzt sage, mein größter Wunsch ist die Champions League - nein, das werde ich nicht, ganz bestimmt nicht, das hält doch keine Mannschaft aus", sagte er.

"Brauchte jemandem zum reden"

Hoeneß räumte auch mit dem Gerücht auf, er sei gegen den FC Zürich in der Qualifikation zur Champions League in die Kabine geeilt, um die Mannschaft aufzurütteln. "Das war eine Sondersituation! Es ging um 50 Millionen Euro, und um den 19. Mai (...). Da wollte ich in der Pause nicht im Ehrengastbereich rumtanzen, also bin ich runter, ich brauchte jemandem zum reden." Co-Trainer Hermann Gerland und Sportdirektor Christian Nerlinger hätten diese Rolle dann erfüllt. "Der einzige Spieler, der mich dort gesehen hat, war Arjen Robben, der nebenan auf der Massagebank lag und behandelt wurde."

Quelle: sid

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