12.03.2011, 14:54 Uhr | FUSSBALL.DE, sid
Hoch das Bein: John Jairo Mosquera von Union Berlin (li.) und Augsburgs Daniel Brinkmann im Kampf um den Ball. (Foto: dpa)
Der FC Augsburg hat im Kampf um die Aufstiegsplätze in der 2. Bundesliga einen herben Dämpfer kassiert. Fünf Tage nach dem furiosen 5:2-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf mussten sich die Schwaben nach einer schwachen Vorstellung mit einem torlosen Remis bei Union Berlin begnügen. Auch im zweiten Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem SC Paderborn trennten sich die Teams 0:0. (Sehen sie das Video vom Spiel und vieles mehr bei AF.TV, der Videoplattform von Union Berlin)
Mit 51 Punkten liegt der FCA weiter hinter Hertha BSC Berlin auf Rang zwei der Tabelle, verkürzte den Rückstand auf den Spitzenreiter aber vorübergehend auf einen Zähler. Die Hertha muss am Montag im Spitzenspiel bei der SpVgg Greuther Fürth antreten. Auch Union hilft das Unentschieden gegen den Aufstiegsaspiranten im Kampf um den Klassenerhalt wenig weiter. Mit 31 Punkten bleiben die Eisernen Zwölfter. Bei sonnigem Frühlingswetter lieferten sich beide Mannschaften auf dem holprigen Rasen im Stadion an der Alten Försterei vor 15.328 Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel.
Der FCA, bei dem der zuletzt verbannte Michael Thurk den erkrankten Top-Torjäger Nando Rafael ersetzte, strahlte in der ersten Halbzeit kaum Torgefahr aus. Die beste Chance zur Führung hatten die Gastgeber, doch einen Distanzschuss von Santi Kolk aus 25 Metern lenkte Augsburgs Torhüter Simon Jentzsch über das Tor (16.). Auch nach der Pause blieben Torchancen in einem zerfahrenen und umkämpften Spiel Mangelware. Eine Möglichkeit durch Thurk (68.) machte Unions Schlussmann Marcel Höttecke zunichte.
Düsseldorf verpasste gegen Paderborn einen Vereinsrekord. Mit einem Sieg gegen den SC Paderborn hätte die Fortuna den zehnten Heim-Erfolg in Serie gefeiert. Das war zuvor noch keiner Düsseldorfer Mannschaft geglückt. Die Gäste verpassten es ihrerseits, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Vor 18.536 Zuschauern vergaben die Gastgeber in der vierten Minute die erste Torchance. Nach einem Freistoß wurde der Schuss von Sascha Rösler aus rund zehn Metern abgeblockt. Danach verlief das Spiel ereignisarm. Auf beiden Seiten bestimmten technische Fehler das Geschehen. Aufregung gab es erst wieder in der 37. Minute, als Paderborns Florian Mohr im Strafraum der Fortuna zu Fall kam, Schiedsrichter Norbert Grudzinski aber auf Weiterspielen entschied.
Im zweiten Abschnitt wurde die Partie etwas unterhaltsamer. Der eingewechselte Sascha Dum flankte auf Düsseldorfer Seite auf Maximilian Beister, dessen Schuss jedoch von einem Paderborner Abwehrbein abgeblockt wurde (47.). In der 58. Minute war es wieder Beister, der mit einem Schuss nur knapp das Gäste-Tor verfehlte. Paderborn brauchte lange, um wirklich gefährlich zu werden. Nach einer guten Stunde war es aber dann Kapitän Markus Krösche, der mit einem Kopfball aus zwei Metern nur das Außennetz traf. Zuvor hatte Fortuna-Schlussmann Michael Ratajczak eine Flanke unterlaufen.
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Quelle: sid , FUSSBALL.DE
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