17.01.2012, 13:01 Uhr | FUSSBALL.DE, dpa
Zwiegespräch: Jupp Heynckes nimmt sich Breno zur Brust. (Quelle: imago)
Breno kommt nach seiner heftigen Unmutsäußerung am FC Bayern München mit einer deutlichen Verwarnung davon. Der Abwehrspieler des Bundesliga-Spitzenreiters hatte in einem Gespräch mit Trainer Jupp Heynckes "zugegeben", dass eine Twitter-Nachricht von ihm selbst verfasst worden war, wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte.
"Was für eine Phase ich durchmache. Bayern macht eine Sauerei mit mir", hatte Breno in der Kurznachricht gepostet. "Breno hat dem Trainer gesagt, dass er etwas missverstanden hat", sagte Rummenigge. "Er hat sich beim Trainer und der Mannschaft entschuldigt. Der Trainer will es dabei belassen." Der Verein werde das ebenfalls tun.
Rummenigge machte jedoch kein Hehl aus seiner Verärgerung über den 22 Jahre alten Südamerikaner: "Ich würde ihm zumindest mal die Gelbe Karte geben." Breno war verärgert gewesen, dass er am vergangenen Wochenende ein Testspiel mit der zweiten Mannschaft bestreiten musste statt mit den Profis in Erfurt anzutreten.
"Ich erwarte jetzt auch von ihm, dass da wirklich nichts Weiteres mehr kommt und passiert", stellte der Vorstandsvorsitzender weiter klar. Viel mehr darf sich der 22 Jahre alte Breno also wohl nicht mehr erlauben.
Der Verein werde den nach wir vor unter dem Verdacht der schweren Brandstiftung stehenden Breno "trotz dieser mehr als überflüssigen Twitter-Meldung weiter unterstützen", kündigte Rummenigge an. "Er kann weder dem Trainer noch dem Klub einen Vorwurf machen. Wir haben alles für ihn getan in letzter Zeit." Der Verein hoffe, dass sich auch das juristische Verfahren "irgendwann löst", so Rummenigge. Brenos Vertrag läuft am Saisonende aus. Über seine weitere Zukunft sei noch keine Entscheidung getroffen worden.
Quelle: FUSSBALL.DE, dpa
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