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Der Holtby-Blog: Londoner Stadt-Meisterschaften um die Königsklasse

26.04.2013, 19:36 Uhr | FUSSBALL.DE

Lewis Holtby will im nächsten Jahr auf der großen europäischen Bühne spielen. (Quelle: James North Photo)

Lewis Holtby will im nächsten Jahr auf der großen europäischen Bühne spielen. (Quelle: James North Photo)

Hey Leute,

hier ist Lewis Holtby. Nach einer verrückten Fußballwoche melde ich mich wieder einmal bei euch. Ich habe - wie ihr mit Sicherheit auch - mit großer Spannung die Halbfinal-Spiele in der Champions League verfolgt. Der reine Wahnsinn. Wenn ich diese Spiele im Fernsehen sehe, wird mein Wunsch, im nächsten Jahr mit Tottenham dort zu spielen, immer größer. Das ist die Bühne, auf der jeder Fußballer stehen will. Ein absoluter Traum.

Foto-Show im Überblick
Foto-Show: Lewis Holtby in London
4 von 6 Bildern

Um diesen Traum zu verwirklich, müssen wir mindestens Platz vier erreichen. Wir befinden uns zwar auf einem guten Weg, haben aber natürlich noch viel Arbeit vor uns. In der letzten Woche stand ein richtungsweisendes Spiel gegen Manchester City auf dem Programm - und diese Partie hatte es wirklich in sich. Aber der Reihe nach.

Beim Topspiel nur Zuschauer

In der Woche vor der Partie hatte ich irgendwie einen kleinen Durchhänger. Ich habe mich nicht ganz fit gefühlt und dann auch - um es positiv auszudrücken - nicht meine beste Trainingswoche absolviert. Zwei Tage vor dem Spieltag bin ich krank geworden und habe das Abschlusstraining verpasst. Für mich war also klar, dass ich nicht von Anfang an spielen würde. Und so kam es dann auch.

Ich musste Sonntagmittag um 13:30 Uhr bei bestem Sonnenschein auf der Bank Platz nehmen - wohlgemerkt völlig zurecht - und von dort aus zusehen, wie meine Jungs gegen Edin Dzeko, Carlos Tevez und Co. um wichtige Punkte für die Königsklasse kämpften. Leider fanden wir in der ersten Hälfte überhaupt nicht zu unserem Spiel und lagen nach einem Treffer von Samir Nasri zur Pause folgerichtig mit 0:1 zurück.

Eine Stunde Wartezeit wird belohnt

Kurz nach dem Seitenwechsel schickte mich mein Trainer Andre Villas-Boas dann zum Warmmachen. Und alleine das ist in unserem Stadion, in dem die Zuschauer wirklich direkt am Spielfeldrand sitzen, ein großes Erlebnis. Der Adrenalinspiegel steigt direkt an, man will einfach nur auf den Platz und spielen. In der 61. Minute war es dann glücklicherweise soweit: Ich wurde zusammen mit Tom Huddlestone eingewechselt.

Was dann passierte, war einfach nur fantastisch. Die Zuschauer peitschten uns lautstark nach vorne, jeder Ballgewinn wurde bejubelt und im Stadion war zu spüren, dass dieses Spiel noch lange nicht verloren war. Ab der 75. Minute zündeten wir ein richtiges Offensivfeuerwerk und erzielten innerhalb von sieben Minuten drei Treffer, einen davon bereitete ich sogar direkt vor. Der Rest war grenzenloser Jubel über die Big Points im Rennen um die Champions-League-Plätze. Nach dem Spiel fuhr ich dementsprechend glücklich nach Hause und verbrachte den restlichen Tag mit einem Lächeln im Gesicht.

Wie ein Tourist in der großen Stadt

Am nächsten Morgen stand dann ein Highlight außerhalb des Platzes auf dem Programm. Ich war zu Besuch im Red-Bull-Headquarter im Londoner Süden. Dort gibt es neben zahlreichen Büros auch ein komplett ausgestattetes Musikstudio. Ich versuchte mich direkt am Schlagzeug, stellte dann aber schnell fest, dass ich aufgrund meines nicht ganz so ausgeprägten Taktgefühls nicht umsonst "nur" der Sänger der Mainzer Bruchweg-Boys war. Am Tischkicker und der Tischtennisplatte - ja, auch das gibt es da - machte ich im Anschluss eine bessere Figur. Glaube ich.

Nach der Besichtigung dieser Location schlenderte ich noch ein wenig durch die Gegend und ließ mich im guten alten Touristen-Style vor der Tower Bridge und auf dem Shard-Tower fotografieren. Das gehört schließlich auch dazu, wenn man neu in einer Stadt ist. Hier stellte ich erneut fest, wie großartig es hier ist. Ich entdecke beinahe täglich neue Dinge und Ecken. London hat es definitiv verdient, Champions-League-Fußball zu sehen. Wir kämpfen gegen unsere Lokalrivalen Arsenal und Chelsea um die Plätze drei und vier - es können also nur zwei Londoner Vereine schaffen. Aber ich verspreche euch, dass einer dieser Vereine Tottenham Hotspur sein wird.

Drückt uns die Daumen!

Bis bald!

Euer Lewis

Tottenham-Profi und U21-Kapitän Lewis Holtby berichtet in seinem Blog für FUSSBALL.DE und Red Bull alle 14 Tage vom Geschehen auf den großen und kleinen Plätzen der Republik und dem, was ihn abseits des Platzes bewegt.

Blog Nummer neun: Welcome to London!
Blog Nummer acht: Siege machen das Leben schöner
Blog Nummer sieben: Lewis alleine in London
Blog Nummer sechs: Ein Traum wird wahr
Blog Nummer fünf:Mit di Caprio, Bryant und Griffin in L.A.
Blog Nummer vier: mein Weg zum Profi-Fußballer
Blog Nummer drei: Vettel und einen Fallschirm, bitte!
Blog Nummer zwei: Tolles Erlebnis gegen Oranje
Blog Nummer 1,5: Traum von Amsterdam
Blog Nummer eins: Bezirksliga, Bockwurst und Borussia

Links zu Lewis Holtby:

Lewis Holtby bei Facebook und Twitter
News, Videos und Fotos zu Holtby, Vettel, Pastrana und Co. bei redbull.de

Quelle: FUSSBALL.DE

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