16.01.2013, 14:23 Uhr | dpa
In Düsseldorf sorgten HSV-Fans mit Bengalos für ein Feuer, bei dem die eigenen Vereinsbanner in Brand gerieten. (Quelle: Team 2/imago)
Der Hamburger SV muss 40.000 Euro Geldstrafe wegen seiner zündelnden Fans bezahlen. Dieses Urteil fällte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens. In der Partie bei Borussia Mönchengladbach am 26. September wurden im Hamburger Fanblock Bengalische Feuer abgebrannt, ebenso in der Begegnung in Düsseldorf am 23. November.
Dabei war sogar eine HSV-Fahne in Brand geraten, die von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Dadurch verzögerte sich der Spielbeginn um etwa fünf Minuten. Außerdem flogen in der 55. Minute zwei Kunststoffbecher und eine kleine Schnapsflasche auf das Spielfeld, als ein Tor des HSV aberkannt wurde. Die Hanseaten haben dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.
Ferner sprach das DFB-Sportgericht auch eine Strafe gegen Borussia Dortmund aus - allerdings muss der Deutsche Meister nicht ganz soviel zahlen wie der HSV: Der BVB wurde wegen unsportlichen Verhaltens in zwei Fällen mit einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro belegt.
In der Nachspielzeit des Bundesliga-Heimspiels gegen Schalke 04 (1:2) am 20. Oktober 2012 waren aus dem Dortmunder Zuschauerblock mehrere Feuerzeuge in den Schalker Strafraum geworfen worden. Zudem wurde Gästetorwart Lars Unnerstall von einer 20-Cent-Münze im Rücken getroffen. Außerdem hatten die BVB-Fans in der 13. Minute des Heimspiels gegen den VfL Wolfsburg (2:3) am 8. Dezember gelbe Papierschlangen in die Luft geschossen, von denen mehrere auf dem Tornetz landeten. Um das Papier zu beseitigen, musste die Begegnung etwa eine Minute unterbrochen werden.
Quelle: dpa
Pleite gegen BVB würde alles kaputt machen.
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