16.11.2009, 20:51 Uhr
Deniz Naki von St. Pauli provozierte die Fans in Rostock. (Foto: imago)Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gegen den FC St. Pauli 20.000 Euro Strafe verhängt. Grund sind die Ausschreitungen beim Heimspiel am 25. Oktober gegen Energie Cottbus und bei der Auswärtspartie am 2. November bei Hansa Rostock. Im Wiederholungsfall droht den Hamburgern vor allem wegen der Schwere der Vorkommnisse in Rostock eine Platzsperre oder ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Der Verein hat den Urteilsspruch akzeptiert. "Ein paar Vollidioten ist es gelungen, den über Jahre aufgebauten guten Ruf des FC St. Pauli zu erschüttern", sagte Präsident Corny Littmann auf der Mitgliederversammlung des Kiezklubs. Der Imageschaden durch die Ausschreitungen im St.-Pauli-Fanblock im brisanten Duell bei Hansa vor zwei Wochen, bei dem zwei Rostocker Ordner verletzt worden waren, sei immens und in seiner Reichweite noch gar nicht abzusehen, sagte Littmann.
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Zugleich forderte der St.-Pauli-Boss die Vereinsführung von Hansa auf, den Rostocker Anhängern, "die die Unruhen mit ihren widerwärtigen Geschmacklosigkeiten provoziert haben", mit einem Stadionverbot zu belegen: "Die Dinge, die dort vorgefallen sind, haben in keinem Fußballstadion etwas zu suchen", sagte Littmann.
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Quelle: sid
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