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Die Besten kommen aus Oldenburg-Land/Delmenhorst

14.01.2013, 16:01 Uhr | nfv.de

Das Siegerteam aus dem NFV-Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst.  (Quelle: NFV)

Das Siegerteam aus dem NFV-Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst. (Quelle: NFV)

Traditionell gekleidet in schwarzem Dress, so präsentierten sich die Fußballschiedsrichter noch vor wenigen Jahrzehnten. Ihre Aufgabe war es Spiele zu pfeifen und sich mit Abseits, Freistoß und Torwartspiel zu beschäftigen. Schon seit Jahren reicht dies als Motivation zur Tätigkeit der Nachwuchsreferees jedoch nicht mehr. Inzwischen werden deshalb über die Spielleitungen hinaus weitere Aktivitäten für die jungen Unparteiischen im NFV angeboten. Der Schiedsrichterjob ist damit attraktiver geworden. So treten die Unparteiischen selbst auch gerne mal gegen den Ball und richten seit 1983 ein Jungschiedsrichterturnier aus. Diesmal war es der NFV-Fußballkreis Lüneburg, der für die Organisation und Durchführung verantwortlich zeichnete. Nach einem gelungenen Festabend am Vortag des Turniers mit rund 550 Teilnehmern trafen sich 49 Mannschaften aus 44 Fußballkreisen von Göttingen bis Leer und vom Emsland bis Lüchow-Dannenberg, um den Niedersachsenmeister 2013 auszuspielen.

Lüneburgerinnen dominieren Damenwettbewerb

Die Schiedsrichterinnen, die als Unparteiische für einen geordneten Spielbetrieb im NFV eine bedeutende Rolle spielen, trugen parallel zu den Spielen der Jungschiedsrichter ein gesondertes Turnier aus. Hier trafen sieben Teams aufeinander, wobei sich die Mannschaft aus Lüneburg um Spielertrainerin Claudia Fricke in einer einfachen Punktrunde vor dem Kreis Uelzen und dem Bezirk Hannover durchsetzen konnten.

Jungreferees aus Oldenburg-Land/Delmenhorst nicht zu schlagen

Die Siegermannschaft des Jungschiedsrichterturniers kam in diesem Jahr aus dem Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst. Deren Spieler nahmen aus den Händen vom Verbandsschiedsrichterobmann Wolfgang Mierswa den Siegerpokal in Empfang. Die Referees aus dem erst vor kurzem gebildeten Zusammenschluss von Oldenburg-Land und Delmenhorst gewannen zum ersten Mal das diesmal in sieben Hallen ausgetragene 31. Verbandsturnier durch einen 4:2-Erfolg über den Kreis Uelzen. Das Team aus Oldenburg hatte sich zuvor im Halbfinale mit 2:1 gegen Friesland durchgesetzt, und die Uelzener waren in der Vorrunde mit 4:0 gegen den Nordharz erfolgreich. Im kleinen Finale um Platz 3 gab es danach ein Neunmeterschießen, in dem Nordharz schließlich mit 4:1 gegen Friesland die Oberhand behielt.

Teams aus Hannover und Hildesheim ausgezeichnet

Nachdem 568 Tore in der Vorrunde bei den Jung-Schiedsrichtern und 69 Treffer bei den Frauen gezählt wurden, konnte Salih Yahin vom Siegerteam aus Oldenburg-Land/Delmenhorst mit 13 Treffern den Pokal als Torschützenkönig von Jens Goldmann, dem Mitglied im Verbandsschiedsrichterausschuss, in Empfang nehmen. Den Fairnesspreis erhielt die Mannschaft aus Hannover-Stadt, war sie doch zum wiederholten Mal erst in der Zwischenrunde im Elfmeterschießen aus dem weiteren Turnier ausgeschieden und hatte dies ohne zu Murren akzeptiert. Zur Erinnerung an Hans-Jürgen Kasper, den ehemaligen Bundesligareferee und Schiedsrichterobmann des Verbandes, wird seit Jahren ein Ehrenpokal ausgegeben. Dieser Preis ging in diesem Jahr an das Frauenteam aus dem Kreis Hildesheim.

Schiedsrichter unverzichtbar für den Fußball

Bereits am Vorabend des Turniers hatten Karl Rothmund als Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes, die stellvertretende Landrätin aus dem Kreis Lüneburg Nicole Ziemer, wie auch der Kreisvorsitzende Christian Röhling auf die integrative Bedeutung des Fußballsports hingewiesen, die trotz immer wieder auftretender Konflikte einen hohen Stellenwert hätte. Zur Situation der Schiedsrichter sprach der Präsident des NFV Klartext, als er sagte: "Zum Fußball gehören unverzichtbar die Schiedsrichter. Für die Unparteiischen ist dieses Turnier ein Highlight im Fußballjahr und ein wesentlicher Beitrag zur Schiedsrichterwerbung und Erhaltung der Unparteiischen". Er dankte dem Veranstalterteam um den Vorsitzenden Falko Meyer und sprach ein Kompliment für die perfekte Organisation aus.

Vorsitzender Meyer bedankt sich für Unterstützung

Am Ende des Turniers blickte Falko Meyer auf die über mehrere Monate dauernde Vorbereitung zurück und fasste den Turnierverlauf zusammen: "Mein Dank gilt vor allem natürlich meinem Organisationsteam und allen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Es ist heute leider nicht mehr selbstverständlich, dass sich so viele fleißige Hände finden, um solch ein Event erfolgreich durchzuführen. Aber auch die beteiligten NFV-Fußballkreise haben mit ihren Offiziellen und Aktiven wesentlich dazu beigetragen, dass bei diesem Turnier vom Anpfiff zum ersten Spiel bis zur Siegerehrung alles prima funktioniert hat".

Mehr zum Thema gibt es beim Niedersächsischen Fußballverband auf nfv.de

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Quelle: nfv.de

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