14.07.2011, 08:50 Uhr
Wenn man sich am stärksten Kader der Zweitliga-Mannschaften orientiert, steht der erste Aufsteiger aus der 2. Bundesliga bereits fest. Eintracht Frankfurt konnte nach einer katastrophalen Bundesliga-Rückrunde und dem überraschenden Abstieg Stars wie Theofanis Gekas, Sebastian Jung oder Pirmin Schwegler halten, dazu kamen bereits einige namhafte Verstärkungen. Für den Frankfurter Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen gibt es denn auch nur ein Saisonziel – den sofortigen Wiederaufstieg. (Foto-Show: Die Zweitligaprognose von FUSSBALL.DE)
"Wir haben einen Etat von 19 Millionen Euro, andere vielleicht die Hälfte. Da ist es doch klar, dass wir uns dieser Rolle stellen müssen", sagte der 62-Jährige der "Frankfurter Rundschau". "Wir haben mit Meier, Schwegler, Rode, Köhler, Caio und Lehmann ein Riesenpotenzial, wir werden eine Spielkultur zeigen, die auf eine ganz andere Kultur prallen wird."
Die Fachhochschule für angewandtes Management in Erding hat auf der Basis von sieben international agierenden Anbietern von Sportwetten eine 24-prozentige Titelchance für den Bundesliga-Absteiger errechnet. Bei einem Einsatz von 10 Euro auf die Frankfurter würde man 33 Euro Gewinn machen. Deren Stadtrivale FSV Frankfurt wird mit einer Titelquote von 1000:10 an letzter Stelle der 18 Teams umfassenden Liga geführt.
Hinter der Eintracht rangieren in der Buchmacher-Tabelle der VfL Bochum (16 Prozent), der MSV Duisburg (13) sowie der TSV 1860 München (11). Für den zweiten Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli errechneten die Wissenschaftler nur eine 6-prozentige Wahrscheinlichkeit des Gewinns der Zweitliga-Meisterschaft.
Foto-Show: Die Zweitligaprognose von FUSSBALL.DE
Auch in der Prognose von t-online.de gilt der hessische Traditionsklub als Topfavorit. Weitere Aspiranten sind ebenfalls der VfL Bochum, Energie Cottbus und der MSV Duisburg. Anders als bei den Buchmachern wird der FC St. Pauli laut der t-online.de-Meinung wohl ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden.
Auch am Tabellen-Ende wird es voraussichtlich bis zum letzten Spieltag spannend zugehen. Für knapp die Hälfte der Klubs aus dem Bundesliga-Unterhaus lautet das vorrangige Saisonziel Klassenerhalt. Dabei wird es nach Meinung der Redaktion von t-online.de am Ende der Saison auch ein Team fast erwischen, das in der letzten Spielzeit noch bis zuletzt mit Außenseiterchancen um den Aufstieg mitgespielt hat.
Quelle: FUSSBALL.DE
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