22.11.2011, 14:27 Uhr | mspw
WM-Teilnehmer: Der Saarbrücker Neuzugang Moustapha Salifou war im Sommer 2006 in Deutschland am Ball. (Quelle: imago)
Der 1. FC Saarbrücken hat sich mit einem namhaften Spieler verstärkt. Das Team aus der 3. Liga verstärkt sich mit Moustapha Salifou, der insgesamt 22 Länderspiele für Togo bestritt und auch bei der WM 2006 in Deutschland dabei war. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler spielte von 2002 bis 2005 bei RW Oberhausen und arbeitete bei den Kleeblättern mit Jürgen Luginger zusammen, dem aktuellen Trainer der Saarländer.
Zuletzt stand Salifou bei Aston Villa unter Vertrag. Seit Sommer diesen Jahres war der Togolese vereinslos, was die Verpflichtung zum jetzigen Zeitpunkt durch den FCS möglich machte.
"Uns war allen klar, wir haben einen kleinen Kader und haben deshalb auch den Markt immer im Auge behalten. Mit Moustapha Salifou haben wir jetzt einen Spieler gefunden, bei dem wir überzeugt sind, dass er in die Mannschaft passt. Er hat die nötige Erfahrung um die richtigen Entscheidungen auf dem Platz zu treffen. Allgemein ist er ein Spieler, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist", sagte Luginger über seinen neuen Spieler.
Der Chemnitzer FC kann schon bald wieder mit Abwehrspieler Fabian Stenzel planen. Nach seiner Kapselverletzung trainiert der 25-Jährige ab sofort wieder mit der Mannschaft. Offensivspieler Selim Aydemir kann dagegen aufgrund einer Knochenabsplitterung am Schienbein weiterhin nicht am Training teilnehmen und unterzieht sich Reha-Maßnahmen.
Bei der Vorbereitung auf den höchsten Saisonsieg, dem 4:0 beim SV Werder Bremen II, hatte der VfR Aalen kaum etwas dem Zufall überlassen. Bereits zwei Tage vor der Partie machte sich die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl auf den rund 600 Kilometer langen Weg in die Hansestadt. Nach einer Trainingseinheit vor Ort ging es ins Kino. Die Spieler hatten sich einen Action-Film ausgesucht, die Trainer entschieden sich für ein Historien-Drama über William Shakespeare."Meine Jungs benötigten Aggressivität, die Trainer die richtigen Worte", sagte Hasenhüttl nach dem dritten Auswärtssieg in Folge. Einen Wermutstropfen gab es schon vor dem Anpfiff des Bremen-Spiels zu verkraften: Offensivspieler Marco Calamita fällt wegen eines Kreuzbandrisses lange aus.
José-Pierre Vunguidica von Preußen Münster ist nach seiner zweiten Roten Karte in dieser Saison für drei Partien gesperrt worden. Dem Aufsteiger wird zudem vorerst Mittelfeldspieler Massimo Ornatelli fehlen, der wegen eines Außenbandrisses mehrere Wochen aussetzen muss. Der Nachwuchsspieler Julian Büscher (Bänderriss) ist ebenfalls verletzt.
Den ersten Dreier unter ihrem neuen Trainer Mario Basler musste Rot-Weiß Oberhausen teuer bezahlen. Beim 2:1-Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden zog sich Stürmer Marvin Ellmann einem Bänderriss im Sprunggelenk und fällt mehrere Wochen aus. Damit werden Baslers Personalsorgen noch größer. Schon vor der Wiesbaden-Partie hatten sich Torwart Michael Melka und auch Timo Kunert jeweils einen Muskelfaserriss zugezogen.
Eine kurze Pause gönnt Trainer Stefan Krämer den Spielern von Arminia Bielefeld nach der letzten Partie des Jahres beim VfB Stuttgart II am 17. Dezember. Nur bis zum 26. Dezember dauert der Urlaub der Ostwestfalen. Ein Trainingslager im Süden wird es nicht geben. Sollte das Trainingsgelände der Arminen an der Friedrich-Hagemann-Straße während der Winterpause aufgrund schlechter Witterungsbedingungen nicht bespielbar sein, können die Bielefelder in eine Halle mit Kunstrasen im benachbarten Enger ausweichen.
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