29.06.2011, 14:41 Uhr
Neuer Ärger in Frankfurt: Zwei Wochen vor dem Saisonstart wird Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh angesichts des unvollständigen Kaders ungeduldig. "Ich verlange keine utopischen Dinge", sagte der Trainer des Zweitligisten in Frankfurter Medien. "Aber langsam sollte mal etwas passieren." Vor allem in der Innenverteidigung klemmt es noch beim Bundesliga-Absteiger: Gerade der mögliche Abgang von Marco Russ zum VfL Wolfsburg und der geplatzte Transfer von Andreas Wolf treiben Veh zunehmend Sorgenfalten auf die Stirn.
"Das kann passieren, aber dann brauche ich drei neue Verteidiger, und das schnell. Wenn mir diese Wünsche nicht erfüllt werden, bin ich hier unter falschen Voraussetzungen angetreten. Dann sind wir auch kein Topfavorit. Es muss uns klar sein, dass es noch viele viele Millionen mehr kostet, wenn wir nicht sofort wieder aufsteigen. Deshalb müssen wir dringend etwas machen", sagte Veh.
Bereits seit zweieinhalb Wochen läuft die Vorbereitung unter Veh und am 15. Juli (20.30 Uhr) startet die Eintracht bei der SpVgg Greuther Fürth in die neue Runde. Bisher hat Veh in Russ und Stefan Bell nur zwei etatmäßige Innenverteidiger, braucht aber vier. "Wenn wir das nicht schaffen, haben wir ein Problem. Dann können wir uns von unserem sportlichen Ziel verabschieden", sagte der Coach.
Er setzte damit auch den Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und den neuen Manager Bruno Hübner unter Druck.
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Quelle: dpa , sid
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