30.09.2012, 11:59 Uhr | sid, FUSSBALL.DE
Eintracht-Chef Heribert Bruchhagen bezeichnet die Gewalt-Entwicklung als "grundsätzlich deprimierend". (Quelle: dpa)
Seit Dezember 2003 ist Heribert Bruchhagen Vorstandsvorsitzender bei Eintracht Frankfurt. In dieser Zeit stellte er die verschuldete "Diva vom Main" wieder auf ein solides Fundament. Der derzeitige sportliche Höhenflug des Aufsteigers in der Bundesliga ist auch mit sein Verdienst. Doch bei allem Erfolg und der damit einhergehenden Begeisterung sieht Bruchhagen Probleme für die Eintracht und den deutschen Fußball aufziehen.
Der Eintracht-Boss sieht sich im Zusammenhang mit den Diskussionen über Gewalt im Fußball gegenüber den Fanausschreitungen bei den Hessen machtlos. "Wissen Sie, ich habe viele Ideen und Lösungansätze, wenn es darum geht, diesen Verein sportlich und wirtschaftlich nach vorne zu bringen. Aber bei dieser Problematik bin ich ratlos. Einfach nur ratlos", sagte Bruchhagen der "Welt am Sonntag".
Zudem bezeichnete der 63-Jährige die Gewalt-Entwicklung in der Bundesliga als "grundsätzlich deprimierend" und sprach von einem "Flächenbrand, der sich durch die Liga zieht".
Quelle: sid, FUSSBALL.DE
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