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Finale furioso in Frankfurt

20.03.2010, 10:47 Uhr

Bastian Schweinsteiger (li.) versucht an den Ball zu kommen. (Foto: reuters)Bastian Schweinsteiger (li.) versucht an den Ball zu kommen. (Foto: reuters)Wahnsinnsfinish in Frankfurt: In der 87. und 89. Minute wurde Bayern-Youngster David Alaba zur tragischen Figur, ermöglichte Eintracht Frankfurt durch Juvhel Tsoumou-Madza und Martin Fenin zwei Tore und einen überraschenden 2:1-Erfolg über Tabellenführer FC Bayern München. Glück für den Rekordmeister: Verfolger Bayer Leverkusen konnte den Ausrutscher nicht nutzen und verpasste den Sprung auf Rang eins durch eine 0:3-Niederlage in Dortmund. Die Borussia festigt dank eines Barrios-Doppelpacks und eines Treffers von Rangelov Rang vier. Großer Gewinner des Spieltags könnte Schalke 04 werden. Den Königsblauen winkt bei einem Sieg am Sonntag in Hamburg der erste Tabellenplatz.

Der VfB Stuttgart schob sich nach dem Champions-League-Aus in Barcelona durch das 2:0 über Hannover 96 bis auf fünf Punkte heran an den Europa-League-Platz fünf. Von dem verbesserte sich vorläufig Werder Bremen, das beim 3:2 gegen Bochum nur 48 Stunden nach dem 4:4 gegen den FC Valencia erneut beste Tor-Unterhaltung bot. Der 1. FC Nürnberg blieb durch sein 0:0 gegen Hoffenheim zum fünften Mal in Folge ungeschlagen, hatte sich im Kampf gegen den Abstieg allerdings einen Heimsieg vorgestellt. Vor allem, da im Duell der so ungleich platzierten Aufsteiger der SC Freiburg den FSV Mainz 05 knapp mit 1:0 niederhielt und den Rückstand auf Nürnberg und Rang 15 auf zwei Zähler minimierte.

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Frankfurt entreißt den Bayern sicheren Sieg

In Abwesenheit des verletzten Sturmkollegen Mario Gomez brachte sich in Frankfurt Bayern-Angreifer Miroslav Klose mit dem Führungstor in der sechsten Minute nicht zuletzt hinsichtlich der WM nachhaltig in Erinnerung. Zuletzt hatte Klose zum Rückrundenauftakt am 15. Januar gegen Hoffenheim getroffen. Die Bayern-Führung hielt in Frankfurt bis in die 87. Minute. Was dann passierte, macht den Fußball und die Bundesliga so liebenswert. Österreichs Jung-Nationalspieler David Alaba spielte einen fatalen Rückpass in Richtung seines Torwarts Hans-Jörg Butt. In den spritzte der erst vier Minuten zuvor für Eintrachts Kapitän Christoph Spycher eingewechselte Juvhel Tsoumou-Madza: 1:1. Nur zwei Minuten später war es der Tscheche Martin Fenin, der Alaba austanzte und die Kugel aus spitzem Winkel gegen den rechten Innenpfosten jagte. Von da flog der Ball zum unerwarteten Sieg der Hessen ins Netz.

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Marica trifft doppelt

Gleich doppelt netzte weiter südlich der vermeintliche rumänische Chancentod des VfB Stuttgart ein: Ciprian Marica kappte die Knospen des zart im Aufblühen begriffenen Pflänzchens aus Hannover. 96 hatte davor in Freiburg und gegen Frankfurt jeweils mit 2:1 gewonnen, verharrt jedoch auf dem Relegationsplatz zur 2. Bundesliga. In der 36. und 54. Minute war Marica mit seinen Saisontoren vier und fünf zur Stelle, um seinen VfB in der Rückrundentabelle zurück auf zwei zu schießen. Summa summarum dürfen die Schwaben unter Erfolgstrainer Christian Gross weiter vom Einzug in die Europa League träumen.

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Nürnbergs Schäfer verhindert Hoffenheimer Befreiungsschlag

Von der ist Vorjahres-Herbstmeister Hoffenheim nach dem 0:0 in Nürnberg satte 12 Punkte entfernt. Zum dritten Mal nacheinander blieb die TSG 1899 ohne Tor und Sieg, obwohl der Aufwärtstrend auch in der Noris unverkennbar war. Wie schon beim 2:1 in Berlin verdankte der Club seinen Punktgewinn vor allem Kapitän und Keeper Raphael Schäfer. Der frühere Stuttgarter sorgte mit seinen Paraden gegen Carlos Eduardo oder Vedad Ibisevic dafür, dass die Nürnberger wenigstens zum fünften Mal in Folge nicht verloren. Der Pokalsieger von 2007 hält sich auf Rang 15.

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Freiburg rettet Vorsprung ins Ziel

Allerdings schmolz der Vorsprung auf den Vorletzten aus Freiburg auf zwei Zähler zusammen. Mit dem 1:0 über Mit-Aufsteiger Mainz 05 fuhren die Breisgauer eine Woche nach dem 1:2 in München den Ertrag ein, der dem SC in der Allianz-Arena noch verwehrt geblieben war. In der Rückserie hatte Freiburg überhaupt noch nicht gewonnen, zwölf Mal in Folge nicht. Das frühe Tor von Johannes Flum nach zehn Minuten brachten die Gastgeber gegen nach dem Wechsel sehr starke Mainzer über die Zeit.


Quelle: t-online.de

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