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Paderborn blamiert Eintracht Frankfurt

26.02.2012, 16:18 Uhr | FUSSBALL.DE

Paderborns Lukas Rupp (li.) im Laufduell mit Mathias Lehmann. (Quelle: dpa)

Paderborns Lukas Rupp (li.) im Laufduell mit Mathias Lehmann. (Quelle: dpa)

Der SC Paderborn hat für einen Paukenschlag in der 2. Bundesliga gesorgt. Gegen Aufstiegsfavoriten Eintracht Frankfurt gewann die Überraschungsmannschaft des Unterhauses vor 15.000 Zuschauern in Paderborn mit 4:2 (2:2) und ist nun punktgleich mit den Hessen, die auf Platz zwei liegen.

Im zweiten Topspiel des Tages gab es hingegen keine Tore zu bewundern. Der FC St. Pauli und Eintracht Braunschweig trennten sich 0:0 (0:0). Im Kellerduell setzte sich der FSV Frankfurt zu Hause mit 2:1 (2:0) gegen den KSC durch.

Sechs Tore in Paderborn

Die Hausherren gingen in Paderborn zunächst durch die Treffer von Nick Proschwitz (7.) und Mehmet Kara (18.) in Führung. Die Eintracht kämpfte sich ins die Partie und glich noch vor der Halbzeit durch Benjamin Köhler (Freistoßtor 26.) und Alex Meier (42.) aus. Doch Paderborn ließ sich von der Aufholjagd der Hessen nicht beeindrucken und stellte den Spielstand durch die Tore von Lukas Rupp (58.) und Jens Wemmer auf 4:2. Die Eintracht machte einen desolaten Eindruck in der Verteidigung. Der SCP hatte kaum Mühe sie zu überwinden.

Amri verletzt sich schwer

Der FSV Frankfurt bestimmte das Spiel gegen Karlsruhe von Beginn an. Ilian Macinski (33.) und Samil Cinaz (43.) erzielten die Treffer für den Gastgeber. In der zweiten Hälfte waren die Badener die bessere Mannschaft und erzielten schließlich durch Simon Zoller (71.) den Anschlusstreffer. Überschattet wurde die Partie am Bornheimer Hang durch eine schwere Verletzung von Frankfurts Chadli Amri. Der Stürmer brach sich bei einem Zusammenprall mit Keeper Dirk Orlishausen Schien- und Wadenbein.

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In Hamburg starteten die Gastgeber vor 24.487 Zuschauern in einem zunächst höhepunktarmen Spiel temporeich in die erste Viertelstunde, aber es mangelte an Ideen. Die ersatzgeschwächten Gäste waren zwar auch nicht viel kreativer, verteidigten aber diszipliniert und ließen nur zwei Chancen der Hanseaten zu: Sowohl Max Kruse (7.) als auch Kevin Schindler (42.) scheiterten jedoch am stark reagierenden Braunschweiger Schlussmann Daniel Davari. Eintracht Braunschweig wartet noch immer auf den ersten Sieg 2012, konnte aber das Remis als Teilerfolg verbuchen.

Quelle: FUSSBALL.DE

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