22.09.2012, 09:29 Uhr | sid, dpa
Frankfurts Torschütze Erwin Hoffer (re.) bejubelt mit Sebastian Rode seinen Treffer. (Quelle: imago)
Viertes Spiel, vierter Sieg: Mit dem besten Bundesliga-Start in der Vereinsgeschichte ist Eintracht Frankfurt für eine Nacht an die Tabellenspitze gestürmt. Nach dem 2:0-Sieg der Bayern auf Schalke mussten die Hessen die Spitzenposition zwar wieder abgeben, trotzdem schrieben sie quasi nebenbei Bundesliga-Geschichte: Noch nie holte ein Aufsteiger zum Auftakt vier Siege am Stück. Mit einem 2:1 (1:0) beim ebenfalls stark gestarteten 1. FC Nürnberg im Freitagsspiel übernahmen die Hessen bereits zum zweiten Mal in dieser Saison - zumindest vorübergehend - die Tabellenführung.
"Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey", sangen die Eintracht-Anhänger und feierten den sensationellen Start ihres Teams. Nicht ganz so euphorisch präsentierte sich Trainer Armin Veh, der natürlich am Saisonziel Klassenerhalt nicht rüttelt: "Wir sind unserem Ziel näher gekommen - wir dürfen uns freuen." Dass sie sich bei der Eintracht freuen dürfen, liegt an Erwin Hoffer und Takashi Inui, die für den Super-Aufsteiger trafen. Sebastian Polter schaffte nur noch den Anschlusstreffer für Nürnberg.
"Es ist schön oben zu stehen, wir genießen das, wissen es aber einzuordnen. Vielleicht kommen ja auch wieder andere Zeiten", sagte Veh. Ungemütlich dürfte es für den Klub schon in naher Zukunft werden, allerdings wegen Ereignissen auf den Rängen: Sowohl vor als auch während der Begegnung brannten Eintracht-Anhänger im Gäste-Block zahlreiche Feuerwerkskörper und Bengalische Feuer ab.
Quelle: sid, dpa
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