28.01.2013, 12:23 Uhr | dpa
Feuer im Eintracht-Block: Anhänger der SGE provozieren einen Spielabbruch. (Quelle: imago/Sven Simon)
Nach den Ausschreitungen mit Pyrotechnik beim Spiel bei Bayer Leverkusen hat sich der erste Täter Eintracht Frankfurt gestellt. "Er war reumütig und einsichtig, erklärte, dass er einen Fehler gemacht hat", sagte Finanzvorstand Axel Hellmann der "FNP". Eintracht-Fans hatten bei der 1:3-Niederlage der Hessen am 19. Januar Feuerwerkskörper abgebrannt und Leuchtraketen aufs Spielfeld geschossen und damit für eine Spielunterbrechung gesorgt.
Vier Täter sollen bereits identifiziert worden sein. "Wenn wir die Namen haben, kommen sie auf den Tisch. Wir wollen auch die ermitteln, hinter denen sie sich verstecken", sagte Hellmann. Die Staatsanwaltschaft Köln wollte keine Angaben zu den laufenden Ermittlungen machen. Die Eintracht muss als Wiederholungstäter eine harte Strafe fürchten. Diese würde jedenfalls milder ausfallen, wenn der Klub dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Täter präsentieren kann.
Anhänger des Tabellenvierten hatten am Samstag beim 2:1-Sieg gegen 1899 Hoffenheim gegen die Randalierer in den eigenen Reihen protestiert. In der Commerzbank-Arena waren Plakate ausgerollt mit Aufschriften wie "Keine Macht den Chaoten. Ihr nervt!"
Quelle: dpa
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