14.11.2011, 12:08 Uhr | dfb.de
Die Entwicklung der 3. Liga verlief auch in der Saison 2011/12 erfreulich. Dies beinhaltet die sportliche Qualität, die finanzielle Entwicklung und die mediale Betrachtung. Belege dafür finden sich im Saisonreport 2011/12 der 3. Liga, der nun vorgestellt wird. Aus sportlicher Sicht konnte sich in den bisher drei Relegationsrunden jeweils der Drittligist gegen den Zweitligisten durchsetzen, die Aufsteiger dann in der 2. Liga gut behaupten und etablieren.
Trotz aller Unkenrufe steht die 3. Liga auch wirtschaftlich auf einem guten Fundament: Aus dem Stand heraus hat sich die vor drei Jahren eingeführte Spielklasse zur drittumsatzstärksten Profi-Liga in Deutschland nach der Bundesliga und 2. Bundesliga, noch vor Eishockey, Handball und Basketball, etabliert.
Die vergangene Spielzeit war ein Rekordjahr: Die Klubs erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von rund 117 Millionen Euro, was einem Schnitt von 6,7 Millionen Euro für die Ersten Mannschaften entspricht. Es wurden Zuschauerzahlen in Höhe von 2,2 Millionen erreicht, was einen Schnitt von ca. 5.600 pro Spiel bedeutet. Ein europäischer Vergleich zeigt, dass die 3. Liga europaweit führend ist in punkto TV-Erlöse, TV-Berichterstattung oder Infrastruktur.
Medial hat sich die 3. Liga etwa im TV, Internet und Printbereich zu einer eigenständigen Marke mit hohem Unterhaltungswert für die Vereine, Fans, Medien und Sponsoren entwickelt. Nicht zuletzt wurden im vergangenen Jahr auch 24 Spiele live in den dritten Programmen der ARD ausgestrahlt. Im Ergebnis konnten die Vereine so durchschnittliche Einnahmen in Höhe von drei Millionen Euro aus Sponsoring und Werbung generieren.
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