04.03.2011, 12:16 Uhr | sid
Uneinsichtigkeit par excellence: Auch 16 Jahre nach seinem Kung-Fu-Tritt gegen einen Anhänger von Crystal Palace zeigt sich das französische "Enfant terrible" Eric Cantona nicht geläutert - im Gegenteil. Auf die Frage nach dem Höhepunkt seiner Karriere, nannte der 44-Jährige in einem "BBC"-Interview die brutale Aktion gegen den Fan. "Das war der Kung-Fu-Kick gegen den Hooligan, weil diese Leute nicht ins Stadion gehören", sagte Cantona.
Nach der Aktion am 25. Januar 1995 war der damalige Stürmerstar von Manchester United für neun Monate gesperrt und mit 120 Stunden Sozialarbeit belegt worden. Vor seinem Ausraster war Cantona von dem Palace-Anhänger beleidigt worden. Die Entgleisung sei zwar ein Fehler gewesen, gestand der Franzose ein, aber er habe sich dazu hinreißen lassen, um "die Fans glücklich zu machen."
"Vielleicht träumen viele davon, diese Art von Menschen zu treten. Ich habe es für sie getan. Das gibt ihnen eine Art von Freiheit", sagte Cantona, der mittlerweile Sportdirektor von Cosmos New York und erfolgreicher Filmschauspieler ist. Die ManUnited-Fans hatten Cantona im Jahr 2000 zum wichtigsten Spieler des 20. Jahrhunderts gewählt. Mit den Red Devils gewann Cantona viermal die englische Meisterschaft.
Quelle: sid
Michael Sziedat geht mit Preetz hart ins Gericht.
mehr zu Hertha BSCAmateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-VideoDer Außenseiter gewinnt den "Modau-Klassiker".
zum VideoDer Außenseiter gewinnt den "Modau-Klassiker".
zum Video