07.11.2009, 12:23 Uhr
Torjubel bei den Augsburgern (Foto: dpa)Dank seines dritten Auswärtssieges hat der FC Augsburg Anschluss an das obere Tabellendrittel gehalten. Die Schwaben gewannen das bayrische Derby bei der SpVgg Greuther Fürth mit 5:4 (2:1) und entschieden damit das Duell der Pokal-Viertelfinalisten für sich. Michael Thurk (7./21.), Marcel Ndjeng (51./64.) und Sandor Torghelle (68.) schossen den verdienten Sieg für die Schwaben heraus.
Für die vor allem in der Defensive erschreckend schwachen Hausherren waren Nicolai Müller (20.), Christopher Nöthe (53.), Marino Biliskov (77.) und Sami Allagui (85.) erfolgreich.
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Augsburg zeigte sich von Beginn an gut erholt von der jüngsten Heimpleite gegen Alemannia Aachen. Früh war Thurk zur Stelle und schoss die Gäste in Führung. Die Franken schöpften Hoffnung, als Müller einen von Sami Allagui nicht verwandelten Foulelfmeter im Nachschuss über die Linie drücken konnte (20.). Im Gegenzug düpierte Thurk aber erneut die unsicher agierende Abwehr der Hausherren und machte seinen zwölften Saisontreffer perfekt. Nach dem Wechsel machten Ndjeng per Doppelpack sowie Torghelle für die Gäste alles klar. Fürth kämpfte sich zwar noch einmal heran, am Sieg der Schwaben änderte dies aber nichts.
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Arminia Bielefeld hat seinen neunten Sieg in Folge verpasst, dennoch seine Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Die Ostwestfalen mussten sich mit einem 0:0 beim Vorletzten FSV Frankfurt begnügen, sodass der Vorsprung an der Tabellenspitze auf Verfolger Kaiserslautern nur noch einen Zähler beträgt. "Es war ein ziemlich niveauarmes Spiel. Wir hatten nicht unseren besten Tag, aber ich kann mit dem Unentschieden leben", sagte Bielefelds Trainer Thomas Gerstner, der den Punkt für die Frankfurter als verdient bezeichnete.
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Vor 4134 Zuschauern lieferten die stark ersatzgeschwächten Hessen, bei denen alleine vier Stammspieler fehlten, dem Spitzenreiter einen großen Kampf. Gegen die sehr verhalten agierenden Gäste hatte Frankfurt auch die beste Chance vor der Pause, als Sanibal Orahovac in der 28. Minute mit einem Weitschauss an Arminia-Schlussmann Dennis Eilhoff, der mittlerweile seit 761 Minuten ohne Gegentor ist, scheiterte. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Gäste zwar ihre Offensivbemühungen, klare Chancen waren aber weiterhin Mangelware. Für Frankfurt vergab Matias Esteban Cenci knapp (83.).Beste Akteure bei den Frankfurtern, die das dritte Heimspiel in Folge ungeschlagen blieben, waren Gledson und Orahovac, bei der Arminia überzeugten Rüdiger Kauf und Andre Mijatovic.
Quelle: sid , dpa
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