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Kicker-Ticker: Donnerstag, 18. August

18.08.2011, 09:10 Uhr

Superstar Raul bestimmt weiterhin die Schlagzeilen beim Bundesligisten Schalke 04. Nach der Absage an die Blackburn Rovers aus England soll nun nach Informationen der spanischen Zeitung "AS" der französische Erstligist Paris St. Germain seine Fühler nach dem ehemaligen Madrilenen ausgestreckt haben. Zudem soll Besiktas Istanbul am Spanier interessiert sein. "Ich habe davon noch nichts gehört, uns liegt auch derzeit keine weitere Anfrage für Raul vor", sagte Schalkes Manager Horst Heldt.

Da Raul bisher zu den Spekulationen um seinen Abschied vom DFB-Pokalsieger, bei dem er noch bis zum 30. Juni 2012 unter Vertrag steht, noch keine Stellung bezogen hat, möchte Heldt sich in den nächsten Tagen mit dem Starspieler an einen Tisch sitzen. "Wir werden zeitnah das persönliche Gespräch mit Raul suchen, um zu erfahren, was der Spieler will", sagte Heldt.

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Cech fällt lange aus

Der FC Chelsea muss wegen eines Trainingsunfalls mindestens einen Monat lang auf seinen Stammtorhüter Petr Cech verzichten. Das bestätigte der Manager des tschechischen Nationalkeepers. Der Schlussmann war beim Training des Premier League-Clubs unglücklich mit dem Knie aufgeprallt und hatte sich dabei eine Bänderverletzung zugezogen. Cech dürfte damit auch im EM-Qualifikationsspiel der Tschechen gegen Schottland Anfang September fehlen.

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Ecclestone verkauft seinen Klub

Beim Londoner Klub Queens Park Rangers Fst Formel-1-Boss Bernie Ecclestone als Mehrheitseigner ausgestiegen. Wie die "Super Hoops" mitteilten, hat der 80-Jährige seine Zweidrittel-Mehrheit an den Geschäftsmann Tony Fernandes aus Malaysia verkauft. Rund 40 Millionen Euro soll der 47-Jährige dafür bezahlt haben. Das dritte Drittel behält der indische Stahlmagnat Lakshmi Mittal, der zu den reichsten Menschen der Welt gehört.

Ecclestone gibt die Kontrolle des Klubs nach fünf Jahren wieder ab, obwohl die Mannschaft nach 15 Jahren gerade wieder in die höchste englische Spielklasse zurückgekehrt ist. Der neue Besitzer Fernandes ist Gründer und Chef der Fluglinie AirAsia sowie des Formel-1-Rennstalls Lotus Racing.

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Stadionverbote für Fäkalien-Werfer

Drakonische Strafen nach der Ekel-Attacke: Der 1. FC Köln hat drei der Anhänger identifiziert, die beim Auswärtsspiel bei Pokalsieger Schalke 04 (1:5) mit Urin und Fäkalien gefüllte Becher auf die umliegenden Fanblöcke geworfen hatten. Es wurde ein auf die Höchstdauer von drei Jahren geltendes bundesweites Stadionverbot ausgesprochen. Das Trio wurde aufgrund von Videoaufnahmen und Zeugenaussagen überführt. Laut Darstellung des Klubs werde gegen weitere Personen ermittelt. "Wir haben deutlich gemacht, dass wir solches Verhalten nicht tolerieren und scharf verurteilen", sagte der FC-Fanbeauftragte Rainer Mendel.

Kölns Klub-Präsident Wolfgang Overath hatte sich erschüttert vom Verhalten dieser sogenannten FC-Fans gezeigt und den Vorfall aufs Schärfste verurteilt. "Das sind keine Fußballfans, diese Menschen haben kein Interesse am Sport und haben deshalb auch nichts in den Stadien zu suchen", sagte der Weltmeister von 1974. "Man kann das gar nicht nachvollziehen, dass der Fußball für solche unfassbaren Aktionen missbraucht wird. Da müssen sich der Deutsche Fußball-Bund und natürlich wir als Vereine Gedanken machen, wie es zu solchen Auswüchsen kommen kann."

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FC Bayern jagt italienischen Nationalspieler

Auch der Kader des FC Bayern München könnte sich vor Transferschluss noch einmal verändern. Der Rekordmeister soll nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Tuttosport" Interesse am Kapitän des Erstligisten AC Florenz, Riccardo Montolivo, bekundet haben. Die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler wird auf zehn Millionen Euro taxiert. Allerdings buhlt auch der italienische Meister AC Mailand um den 26-Jährigen.

Montolivo könnte im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden und somit den Konkurrenzkampf im Kader der Münchner weiter verstärken. Denn mit Anatoliy Tymoshchuk, David Alaba, Danijel Pranjic, Toni Kroos, Bastian Schweinsteiger und Luiz Gustavo stehen Trainer Jupp Heynckes bereits fünf defensive Mittelfeldspieler zur Verfügung. Montolivo startete seine Karriere bei Atalanta Bergamo, ehe er in der Saison 2005/06 zum AC Florenz wechselte. In 257 Ligaspielen erzielte der italienische Nationalspieler 20 Tore.

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Cottbuser Trainer fürchtet Bandenscheiben-OP

Trainer Claus-Dieter Wollitz von Zweitligist Energie Cottbus hat offenbar einen Bandscheiben-Vorfall. "Ich habe extreme Schmerzen im Rücken, die immer schlimmer werden. Ich kann mich ohne starke Schmerzmittel keinen Meter bewegen", sagte Wollitz der Berlin-Brandenburg-Ausgabe der "Bild"-Zeitung. "Ich bin sicher, dass ich einen Bandscheibenvorfall habe", fügte der 46-Jährige hinzu. Endgültige Klarheit soll eine MRT Spezialuntersuchung bringen.

Dennoch glaubt der Energie-Coach, am Sonntag beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC (ab 13.15 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker) auf der Bank sitzen zu können. "Ich hoffe, dass keine Operation droht", wünscht sich Wollitz, "doch irgendwie schleppe ich mich schon gegen Karlsruhe auf die Bank".

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Köln hat Sereno als Nachfolger von Mohamad im Auge

Der 1. FC Köln ist offenbar am portugiesischen Verteidiger Henrique Sereno als Nachfolger von Innenverteidiger Youssef Mohamad interessiert. Wie "kicker online" unter Berufung auf die portugiesische Sportzeitung "A Bola" berichtete, reiste Kölns Sportdirektor Volker Finke bereits zu Gesprächen nach Portugal, wo Sereno beim FC Porto unter Vertrag steht.

Sereno kommt in Porto aufgrund der starken Konkurrenz nur selten zum Einsatz. Der 26-jährige Abwehrspieler war erst 2010 von Vitoria Guimaraes zum portugiesischen Meister gewechselt.

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Hoeneß kontert die Kritik von Oli Kahn

Uli Hoeneß hat die Kritik von Oliver Kahn an den Bayern-Profis Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger scharf zurückgewiesen. "Ich halte davon nichts, das ist alles Käse", sagte der Präsident des Rekordmeisters vor dem Play-off-Hinspiel zur Champions League gegen den FC Zürich in Sat.1. "Grundsätzlich denke ich, dass ein Ex-Spieler das nicht nötig hat, in irgendwelchen doofen Blogs seinen Senf zu allem dazuzugeben", so Hoeneß weiter. Generell hat Hoeneß nichts gegen Kritik an den Profis einzuwenden. Ihm geht es um die Art und Weise. "Das ist so unnötig wie ein Kropf. Wenn er ein Problem hat, soll er das selber den Spielern sagen, aber nicht übers Internet, wo es innerhalb von zehn Sekunden von Feuerland bis Alaska durch die Welt geht", sagte der 59-Jährige.

Kahn hatte Bayern-Kapitän Lahm und dessen Vertreter Schweinsteiger eine Mitschuld an der zehnjährigen Titelflaute der Bundesliga-Klubs im Europapokal zugeschrieben. "Hängt die Titellosigkeit nicht vielleicht mit einer Spielergeneration zusammen, deren Stellvertreter Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger vehement leugnen, dass eine Mannschaft heutzutage echte Führungsspieler braucht?", hatte Kahn in einem Blog geschrieben. Dies hatten bereits die beiden Betroffenen mit scharfen Worten gekontert. "Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass Oliver Kahn früher nichts mehr gehasst hat als Kritik von Ex-Kollegen, die über die Medien ausgeübt wird. Von so einem großen Spieler erwarte ich, dass er sich an seine Worte erinnert", sagte Schweinsteiger.

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Wolfsburgs Kjaer vor Wechsel zum AS Rom

Der Wechsel des dänischen Innenverteidigers Simon Kjaer vom VfL Wolfsburg zum italienischen Erstligisten AS Rom steht laut Medienberichten hingegen unmittelbar bevor. Als Ablösesumme sind insgesamt zehn Millionen Euro im Gespräch, wobei zunächst angeblich nur zwei Millionen Euro fließen sollen. Die Restsumme soll erst im kommenden Jahr beglichen werden. Der 22-Jährige soll angeblich 1,5 Millionen Euro plus Prämien pro Saison bei den Römern verdienen. Kjaer stand bereits von 2008 bis 2010 beim italienischen Erstligisten US Palermo unter Vertrag.

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Jan Koller beendet seine Karriere Der Kicker-Ticker vom Vortag

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Quelle: dpa , sid , dapd , FUSSBALL.DE

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