06.01.2011, 19:49 Uhr | dpa,sid
Bastian Schweinsteiger ist nur ein Spieler vom FC Bayern bei der WM 2010. (Foto: imago)
Nationalspieler Bastian Schweinsteiger und Co. haben dem FC Bayern München mehr als eine halbe Million Euro in die Kasse gespült. Umgerechnet 588.206 Euro bekommt der deutsche Rekordmeister als Anteil am Gewinn des Weltverbandes FIFA aus der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
"Damit drücken wir insbesondere unsere Wertschätzung für ihre Anstrengungen zur Förderung junger Spieler aus", erklärte FIFA-Präsident Joseph Blatter in einer Pressemitteilung zum Zahltag für die 400 Klubs aus 55 Verbänden, die 736 Spieler für die WM-Endrunde abgestellt hatten.
Die Bayern rangieren auf dem zweiten Platz bei den ausgezahlten Gewinnanteilen. Die Nummer eins ist der spanische Meister FC Barcelona. Die Katalanen kassierten 654.384 Euro. Den dritten Rang belegt der englische Meister FC Chelsea mit 576.124 Euro. Dahinter folgen der englische Rekord-Titelträger FC Liverpool (517.907) und der spanische Rekordmeister Real Madrid (512.266).
Insgesamt zahlt die FIFA umgerechnet 30 Millionen Euro an die nationalen Verbände, die das Geld an die von der WM betroffenen Vereine weiterleiten. Bei der WM 2014 in Brasilien will die FIFA umgerechnet 53 Millionen Euro bereitstellen.
Der Klub-Anteil errechnet sich aus der Anzahl der Spieler der betroffenen Vereine, die mit der Auswahl ihres Landes an der WM teilnahmen, sowie aus der Anzahl der Tage, die ein Spieler bei der WM dabei war. Die zur Berechnung der Einsatztage maßgebende Periode begann zwei Wochen vor dem WM-Eröffnungsspiel und endete am Tag nach dem Ausscheiden der Nationalmannschaft.
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Quelle: sid , dpa
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