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FC Bayern: Die Tormaschine schießt sich warm

20.04.2013, 22:07 Uhr | T-Online.de

Ein typisches Bild der Saison 2012/2013: Der FC Bayern feiert sich selbst. (Quelle: dpa)

Ein typisches Bild der Saison 2012/2013: Der FC Bayern feiert sich selbst. (Quelle: dpa)

Innerhalb von nur fünf Tagen haben die Bayern gleich zwei Mal unbarmherzig zugeschlagen: 6:1 im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg, 6:1 in der Bundesliga bei Hannover 96. Die Münchner Tormaschine triff und trifft und trifft. Die Sparringspartner sind mittlerweile schon froh, wenn die Packung gegen die Rotationsweltmeister aus dem Süden noch einigermaßen erträglich ausfällt - und selbst das klappt nicht immer, wie jüngst beim 9:2 über den Hamburger SV zu sehen war.

Mit dem 26. Saisonsieg hat das Team von Trainer Jupp Heynckes im Vorbeigehen einen neuen Rekord für die deutsche Eliteliga aufgestellt, und Borussia Dortmunds für die Ewigkeit gedachte Bestmarke von 81 Punkte schon vier Spieltage vor Ende der Spielzeit eingestellt. Auch der 13. Sieg in Folge und der 9. Auswärts-Dreier in Reihe sind Rekord. Außerdem hat die Mannschaft bereits 89 Tore erzielt, das heißt fast drei pro Partie. Spielend leicht eilt der FC Bayern von Erfolg zu Erfolg, nicht einmal der Wirbel um die Selbstanzeige von Bayern-Präsident Uli Hoeneß sorgt für Unruhe. Die einzige Sorge ist: Was ist diese Dominanz wert, wenn am kommenden Dienstag der FC Barcelona im Halbfinal-Hinspiel der Champions League in der Allianz Arena zu Gast ist?

Pizarro glänzt auch als Spielmacher

Es geht fast ein bisschen zu leicht beim deutschen Branchenführer, selbst vor der B-Elf der Münchner erstarren die Gegner mittlerweile in Ehrfurcht. "Die Gegner haben in der Bundesliga großen Respekt. Zuletzt haben wir oft schon in der ersten Halbzeit alles klar gemacht und konnten es dann in der zweiten Halbzeit gemütlich angehen lassen", sagt Bayern-Kapitän Philipp Lahm mit einer Mischung aus Stolz und Verwunderung. Gegen Hannover hatte Heynckes das Team gleich auf acht Positionen verändert. Bastian Schweinsteiger stand nicht einmal im Kader, um sich für die Partie gegen Lionel Messi und Co. zu schonen. Lahm und Javier Martinez durften auf der Bank durchschnaufen.

Zudem experimentierte der Trainer auf der Spielmacherposition mit Claudio Pizarro. Der Stürmer dankte es mit zwei perfekten Torvorlagen. Dass Toni Kroos seit Wochen fehlt, darüber spricht längst niemand mehr in München. Zwei eigene Treffer ließ sich Aushilfs-Regisseur Pizarro trotzdem nicht nehmen, schließlich befindet er sich gerade im munteren Wettschießen um die freie Position im Sturm. Gegen Barcelona ist Stammspieler Mario Mandzukic gesperrt. Auch der zweite Kandidat für die Position des Angreifers punktete: Mario Gomez sammelte nach dem Dreierpack im Pokal mit einem Doppelpack gegen Hannover weiteres Selbstvertrauen.

Neuers Patzer fällt nicht weiter ins Gewicht

Dazu hat der kommende Deutsche Meister auch noch Kampfzwerg Xherdan Shaqiri und Arjen Robben in der Hinterhand, die in Hannover nach der Pause für Ribéry und Thomas Müller ran durften. Wohl dem Klub, der in solcher Tiefe Qualität auf der Bank sitzen hat. Bei all dieser Klasse fallen vereinzelte Makel nicht groß ins Gewicht. Manuel Neuers grober Schnitzer vorm Ehrentreffer durch Hannovers Youngster André Hoffmann hätte in der vergangenen Saison vermutlich wochenlang für Gesprächsstoff gesorgt. Nun kommt der Nationalkeeper mit einer kleinen Trainer-Rüge davon: "Er war von der Sonne geblendet." Im Flutlichtspiel gegen Barcelona dürften die Konsequenzen weiter reichender sein.

Das Gigantenduell wird "ein komplett anderes Spiel", sagt Frank Ribery. Da müssen die Überflieger zeigen, ob ihre geballte Spielfreude auch auf europäischer Ebene fruchtet. Katz und Maus wie in der Bundesliga wird es sicher nicht geben, aber das ist nicht nötig. Auch ein einfacher Arbeitssieg erfüllt auf dem Weg nach Wembley seinen Zweck. Wenn man das Selbstvertrauen der Münchner betrachtet, sind die Chancen dafür jedenfalls nicht allzu schlecht. "Jetzt kommt das schönste Spiel des Jahres", sagt Arjen Robben stellvertretend für die Teamkollegen, und: "Wir können jede Mannschaft der Welt schlagen, auch Barcelona."

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Quelle: T-Online.de

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