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Rummenigge: "Von Euphorie war nichts zu spüren"

08.03.2013, 13:05 Uhr | FUSSBALL.DE

Bayerns Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge. (Quelle: imago\Eibner)

Bayerns Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge. (Quelle: Eibner/imago)

Die wenigsten Gegentore, die meisten Punkte, Siege in Serie: Der FC Bayern bricht in dieser Saison einen Rekord nach dem anderen. Woher kommt plötzlich diese enorme Leistungsexplosion und insbesondere die Konstanz, mit der der deutsche Rekordmeister jedes Spiel aufs Neue hoch konzentriert in Angriff nimmt? Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge hat in der "AZ" jetzt einen Erklärungsversuch unternommen und berichtet von einem Aha-Erlebnis auf der vergangenen Weihnachtsfeier.

Das verlorene Champions-League-Finale wirkt beim FC Bayern immer noch nach. "Das ist wie ein Trauma, und der Stachel ist immer noch drin. Er ist erst raus, wenn wir die Champions League irgendwann mal wieder gewinnen. Das habe ich selbst auf unserer Weihnachtsfeier gemerkt", sagte Rummenigge.

"Weitermachen, weitermachen"

Auf diesem traditionellen Jahresausklang des FC Bayern stellte Rummenigge fest, wie sehr die Pleite gegen den FC Chelsea noch bei allen Beteiligten nachwirkt. Zwar hätte man zu diesem Zeitpunkt neun Punkte Vorsprung in der Bundesliga vor dem neuen Rivalen Borussia Dortmund gehabt, so Rummenigge, "aber von Euphorie war nichts zu spüren."

Vielmehr deutete Rummenigge jetzt mit rund drei Monaten Abstand zur Weihnachtsfeier den Gemütszustand wie folgt: "Es war ein Gefühl: weitermachen, weitermachen, weitermachen. Die Gier war noch nie so groß bei Bayern – höchstens 2001. Die Mannschaft damals hatte auch diese Gier durch die dramatische Niederlage von 1999 in sich."

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Alle Spiele noch einmal angeschaut

Rummenigge selbst hat das Chelsea-Trauma auf seine ganz eigene Art verarbeitet. "Ich habe mir alle Spiele der Champions-League noch einmal angeschaut. Nicht nur das Finale. Alle Spiele!"

Dabei stellte er fest, "dass wir auch Glück hatten im Halbfinale in Madrid. Eine Meisterschaft ist ein Stück weit planbar: durch Qualität, durch Transfers. Einen Sieg in der Champions League kann man nicht planen. Dann hätten wir auch gar keine Chance gegen die Abramowitschs und die ganzen Scheichs, die in Europa aktiv sind."

Quelle: FUSSBALL.DE

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