15.02.2010, 16:46 Uhr
Franck Ribérys Abgang wäre ein großer Verlust für die Bayern. (Foto: imago)Beim FC Bayernläuft es derzeit rund. Deshalb glaubt auchPhilipp Lahman einen Verbleib des französischen Superstars Franck Ribéry. Dieser hatte seine Zukunft an die sportlichen Perspektiven geknüpft.
Dafür hat der Verteidiger Verständnis "aber wir sind in der richtigen Spur, deshalb bin ich überzeugt: Er bleibt", sagte der Nationalspieler im "kicker".
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Zu dieser Überzeugung ist Lahm auch wegen dem "General" Louis van Gaal gekommen. "Er hat Ordnung reingebracht. Der Erfolg war nur eine Frage der Zeit", sagte der 26-Jährige: "Wir sind auf dem Weg, wie ich es immer haben wollte."
Allerdings gab Lahm zu bedenken, dass man den Franzosen, dessen Vertrag noch bis 2011 läuft, nicht um jeden Preis halten solle. "Wenn er unbedingt weg will, muss man ihn ziehen lassen", sagte er, "nach dieser Saison gibt es für ihn noch Geld, das man in andere Spieler investieren kann."
Frankreichs Nationaltrainer Raymond Doemnech hat Ribéry unterdessen einen Besuch abgestattet. Domenech informierte sich in einem Gespräch mit dem 26-Jährigen und mit van Gaal in München persönlich über den Fitnesszustand seines lange Zeit verletzten Nationalspielers. Ribéry soll am 3. März im Länderspiel gegen Europameister Spanien wieder dem Kader der Equipe tricolore angehören.
Im November hatte der Bayern-Profi in den WM-Playoffs gegen Irland noch wegen einer Patellasehnenverletzung gefehlt. Frankreich qualifizierte sich aber auch ohne Ribéry für die WM 2010 in Südafrika. Der Mittelfeldspieler stand in den letzten beiden Spielen der Münchner gegen Fürth (6:2) und Dortmund (3:1) nach über vier Monaten wieder in der Startelf. Ribéry erzielte dabei ein Tor und bereitete vier Treffer vor. Deshalb ist er auch am Mittwoch (20.30 Uhr im FUSSBALL.DE-Live-Ticker) im Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den AC Florenz ein Hoffnungsträger der Bayern.
Quelle: sid
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