15.01.2013, 15:36 Uhr | hfv.de
Pokalübergabe: Schirmherr und Sportsenator Michael Neumann, Jasmin Hadrous (Bergedorf 85), Hannelore Ratzeburg (Vors. AFM), Dirk Fischer (HFV-Präsident) und Thomas Kreuzmann (Vorsitzender des Sportausschusses der Hamburger Bürgerschaft). (Quelle: HFV)
Es war eine Premiere im Hamburger Fußball-Verband und man war gespannt, wie sie ankommt. Das erste Mal spielten acht Frauen-Teams um die Hamburger Hallenmeisterschaft. 376 Zuschauer waren am 13. Januar 2013 in der Sporthalle Hamburg dabei und konnten sich an einem attraktiven und kurzweiligen Fußball-Turnier erfreuen.
In der Gruppe A konnte sich Verbandsligist TSV DuWO 08 mit starken Auftritten durchsetzen. Kurioses spielte sich im im Verfolgerfeld ab, wo der SC Eilbek, der Bramfelder SV und der SC Nienstedten jeweils 3 Punkte aufwiesen. Da jeder der drei punktgleichen Teams gegen einen Kontrahenten verloren und gewonnen hatte, konnte der direkte Vergleich keine Entscheidung bringen. Also musste das Torverhältnis herhalten. Hier hatte die Mannschaft aus Eilbek die Nase vorn während sowohl der Regionalligist aus Bramfeld als auch die Damen aus Nienstedten das Nachsehen hatten.
In der Gruppe B sorgte Verbandsligist SC Vier- und Marschlande (SCVM) für Furore und besiegte im vorweggenommenen Finale den Nachbarn und Regionalligisten FC Bergedorf 85 mit 2:0. Beide Teams konnten das Halbfinale erreichen, während Niendorf und Union Tornesch nach der Vorrunde die Segel streichen mussten.
Im ersten Halbfinale führte FC Bergedorf 85 lange mit 1:0, ehe den Spielerinnen von DuWO 08 kurz vor Schluss der verdiente Ausgleich gelang. Im Neunmeterschießen versagten den 08ern dann die Nerven: Drei Schüsse und kein Treffer, während die 85er wenigstens einmal trafen und das Finale erreichten. Im zweiten Halbfinale setzte sich der SCVM verdient gegen die mit lautstarkem Anhang angereisten Eilbekerinnen mit 2:0 durch. Im Neunmeterschießen um Platz 3 trafen alle drei DuWO-Schützinnen und sicherten sich den dritten Rang vor Eilbek.
Im Finale drehte der FC Bergedorf 85 den Spieß gegen den SC Vier- und Marschlande um, und gewann mit 2:1 den Titel und 500,- Euro Siegprämie. Insgesamt konnte der Hamburger Fußball-Verband ein zufriedenstellendes Fazit der Veranstaltung ziehen. Es wurde attraktiver Frauenfußball geboten, wozu auch die guten Leistungen der Schiedsrichterinnen beitrugen. Zum Herzerwärmen zeigten F-Mädchen in der Pause vor den Halbfinalspielen ihre Begeisterung für das runde Leder. Besonders die Fanlager von Eilbek, SCVM und DuWO machten prächtig Stimmung. Der Rahmen in der Sporthalle Hamburg passte und machte Lust auf mehr. Der Schirmherr der Veranstaltung, Hamburgs Innensenator Michael Neumann, zeigte sich erfreut über das hohe Niveau. Die Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball, Hannelore Ratzeburg, verkündete in ihren Schlusssätzen am Mikrofon, dass es am 12. Januar 2014 an gleicher Stätte die zweite Auflage der Frauen-Masters geben wird.
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Quelle: hfv.de
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