21.02.2012, 14:32 Uhr | lfvmv
Die C-Junioren des FC Eintracht kamen bei der Futsal-NOFV-Meisterschaft in Berlin auf Rang 5 (Foto: lfv m-v)
Mit einem fünften Platz kehrten die C-Junioren des FC Eintracht Schwerin aus dem Bereich des Landesfußball-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern (LFV M-V) von der Futsal-Meisterschaft des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) aus Berlin zurück. In der Sporthalle Charlottenburg verpassten die Kicker den Sprung auf das Treppchen.
Das Auftaktspiel gegen den Halleschen FC wurde ein wenig verschlafen. In einem weitgehend ausgeglichen geführten Spiel geriet die C1 des FC Eintracht kurz vor Schluss in Rückstand. Die dann folgenden, nicht ganz zwingenden, Ausgleichsbemühungen wurden durch ein unglückliches Eigentor zum 2:0-Endstand zunichte gemacht. Im zweiten Spiel gegen den Frankfurter FC Victoria war deutlich mehr drin.
Die Eintracht verzeichnete mehrere gute Möglichkeiten und hatte das Spiel gut im Griff. Ein Tor wollte jedoch nicht fallen. Besser machte es der Gegner, der wiederum kurz vor Ende der Partie die Führung erzielte und unmittelbar im Anschluss zum 2:0 nachlegte. Das 3:0 fiel mit dem Schlusspfiff und stellte den Spielverlauf bis zur 9. Minute komplett auf den Kopf. Es folgte eine deutliche Reaktion im nächsten Spiel gegen den 1. FC Gera 03. Nachdem zunächst diverse gute Chancen ausgelassen wurden, ging die Eintracht durch einen Hattrick von Paul Stubbe mit 3:0 in Führung. Die Thüringer kamen lediglich noch zum schmeichelhaften 3:1-Anschlusstreffer.
Es folgten die abschließenden Partien gegen die stärksten Turniermannschaften. Zunächst hieß der Gegner RB Leipzig, bis dahin in jedem Spiel siegreich und noch ohne Gegentor. Hier zeigten die Jungs der Eintracht, dass mit mehr Konzentration und Glück in den vorherigen Spielen durchaus auch im Turnier mehr drin gewesen wäre. Nachdem zunächst Marvin Wanzenberg die Chance zur Führung vergab, folgte eine Druckphase der "Roten Bullen". Diese wurde auch dank einiger toller Paraden von Sebastian Lahrs schadlos überstanden. Aber auch die Eintracht war in der Lage, Gegendruck zu entfalten. Dieser führte sogar zu einer verdienten 1:0- Führung durch Paul Stubbe. Obwohl keine nennenswerte Toraktion der Leipziger mehr zugelassen wurde, hieß es am Ende doch unglücklich 1:1. Erneut traf die Eintracht nach Ecke des Gegners ins eigene Tor und brachte sich so fast noch um den verdienten Lohn für ein hervorragendes Spiel. Trotzdem bedeutete dieses Ergebnis am Ende des Turniers für den Turniersieger RB Leipzig den einzigen Punktverlust und auch das einzige Gegentor.
Mit dem gleichen Ergebnis endete das letzte Turnierspiel. Diesmal hieß der Gegner Tennis Borussia Berlin. In einem von beiden Mannschaften taktisch vorsichtig, fast mutlos geführten und an Höhepunkten armen Spiel, glich nach Führung der Berliner Jelle Schacht für die Eintracht noch aus. Die so gesammelten fünf Punkte in fünf Spielen reichten am Ende für einen 5. Platz, der nicht ganz das Leistungsvermögen und den Wert der Ergebnisse der Eintracht widerspiegelt. Paul Stubbe wurde als bester Torschütze des Turniers geehrt. Weitere Anerkennung fand seine und die Leistung der Eintracht-Jungs durch die Wahl von Paul Stubbe in eine Turnierauswahl.
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