11.05.2009, 12:56 Uhr
Bringt sich ins Gespräch: Hansa Trainer Andreas Zachhuber (Foto: imago)Das junge Glück in der Beziehung von Trainer Andreas Zachhuber zu seinem Verein Hansa Rostock wird durch die jüngsten Aussagen des Erfolgscoaches getrübt. Zachhuber ist entgegen seiner ansonsten stets demonstrierten Vereinstreue auf Distanz zum Klub gegangen und hat auch einen baldigen Abschied nicht ausgeschlossen. "Ich habe ganz klare Vorstellungen für die kommende Saison. Es kann auch passieren, dass wir getrennte Wege gehen. Anderen Vereinen ist nicht verborgen geblieben, dass ich hier einen guten Job mache", sagte der Übungsleiter vor dem Heimspiel des immer noch abstiegsgefährdeten Zweitligisten am Dienstag gegen den FC Augsburg.
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Unter Zachhuber, der in Rostock lediglich einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben hat, sind die Ostseestädter seit acht Spielen ungeschlagen, holten dabei 16 Punkte und haben so immerhin einen Punkt Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz. "Den netten Zachhuber wie vor zehn Jahren gibt es nicht mehr. Damals wurden Nationalspieler wie Oliver Neuville und Marko Rehmer verkauft und nicht entsprechend eingekauft. Was dann passiert ist, haben wir gesehen: Wir sind fast abgestiegen", erklärte Zachhuber und fügte hinzu: "Die Vertragsgespräche haben wir nach hinten gestellt. Ich will erst den Klassenverbleib mit der Mannschaft perfekt machen."
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