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Heldt mahnt zu mehr Demut

06.02.2012, 07:34 Uhr

Schalkes Manager Horst Heldt kritisiert die eigenen Fans. (Foto: imago

Schalkes Manager Horst Heldt kritisiert die eigenen Fans. (Foto: imago)

Nur ein Unentschieden gegen den FSV Mainz 05. Beim 1:1 büßte der FC Schalke 04 wichtige Punkte im Rennen en Titel ein. Neben den zwei verlorenen Zählern schmerzen die Königsblauen auch die Pfiffe der eigenen Fans, die gegen die Rheinhessen bereits nach 20 Minuten einsetzten. Die Unmutsäußerungen der Anhänger bringen den Schalker Manager Horst Heldt auf die Palme. "Das Stadion wurde sofort nervös, bis auf die Fans in der Nordkurve. Die Leute dürfen ja vom Titel träumen, aber nicht nur noch mit der blau-weißen Brille rumlaufen und gleich beim ersten Fehlpass pfeifen", sagte der 42-Jährige.

Die Fans würden der Mannschaft mit den Pfiffen keinen Gefallen tun, sagte Heldt weiter: "Der Druck darf nicht vom eigenen Publikum kommen. Das gefällt mir gar nicht."

"Die Erwartungen sind hier zu hoch"

Die Schalker Anhänger müssen nach Ansicht von Heldt ihr Anspruchsdenken herunterschrauben. "Wenn einer glaubt, dass wir durch die Liga fliegen und jeden schlagen, vergisst er, dass die Bundesliga die stärkste Liga der Welt ist", sagte der frühere Bundesliga-Profi. "Die Erwartungen sind hier zu hoch, da müssen wir höllisch aufpassen."

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Stevens sieht "Schritt nach vorne"

Auch Trainer Huub Stevens ist der Meinung, dass man auf Schalke auch einmal mit einem Punkt zufrieden sein muss. "Wir haben ja nicht gegen den 'FC Hüppelpüp', sondern eine gut organisierte Mainzer Mannschaft gespielt. Deshalb war die zweite Halbzeit erneut ein Schritt nach vorne." In der ersten Hälfte war Mainz die bessere Mannschaft und war durch Mohamed Zidan (15. Minute) in Führung gegangen. Mit dem ersten Treffer im dritten Spiel für Schalke rettete Leihgabe Chinedu Obasi (59.) den Königsblauen zumindest noch einen Zähler.

Heldt: "Mit dem Punkt zufrieden"

Mit dem Unentschieden wurde die Einstellung des Klubrekordes von sechs Siegen in Serie knapp verpasst, aber auch die Konkurrenz aus München und Mönchengladbach ließ am Wochenende Punkte liegen. Deshalb stuft Heldt den Zähler gegen die Rheinhessen als sehr wichtig ein: "Am Ende müssen wir auch mal demütig und mit dem Punkt zufrieden sein."

Quelle: FUSSBALL.DE

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