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Felix Magath warnt vor Stürmer-Konflikt beim FC Bayern

19.01.2013, 22:22 Uhr | FUSSBALL.DE

Mario Mandzukic (li.) verlässt den Platz für Mario Gomez. (Quelle: imago\Cremer)

Mario Mandzukic (li.) verlässt den Platz für Mario Gomez. (Quelle: Cremer/imago)

Das Jahr 2013 fängt aus sportlicher Sicht nicht wirklich gut an für Mario Gomez. In der Vorbereitung auf die Rückrunde hat sich beim FC Bayern etwas überraschend Mario Mandzukic durchgesetzt. Mit seinen beiden Treffern beim 2:0-Erfolg zum Rückrunden-Auftakt gegen die SpVgg Greuther Fürth hat der Angreifer beste Werbung in eigener Sache betrieben und Gomez vorher zum Bankdrücker degradiert. Eine gefährliche Situation ist entstanden, wie LIGA total!-Experte Felix Magath zu bedenken gibt.

Der Konkurrenzkampf könnte sich nachteilig auswirken, glaubt der ehemalige Coach des FC Bayern. "Bei Bayern ist die Vorrunde so gut gelaufen, weil der Konflikt Gomez-Mandzukic zu Beginn nicht da war. Gomez war verletzt und so hatte Mandzukic eine sichere Rolle in der Mannschaft."

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Plötzlich traf Mandzukic nicht

Dabei hatte vor Weihnachten alles auf einen Wechsel auf der Stürmer-Position hingedeutet. Gomez kehrte nach langer Knöchelverletzung zurück in den Kader und begann auf Anhieb zu treffen. Vier Treffer gelangen ihm wettbewerbsübergreifend  zwischen Ende November bis zur Winterpause.

Dagegen hatte der bis dato gesetzte Mandzukic plötzlich Ladehemmung. Kaum war Gomez wieder fit, gelang dem Kroaten nicht mehr viel. Sein letzter Treffer in der Bundesliga erzielte der 26-Jährige am zwölften Spieltag beim 1:1 gegen Nürnberg. Bis ihm jetzt zum Rückrundenstart sein erster Doppelpack im Bayern-Trikot glückte.

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"Wir sind zufrieden"

"Es ist nicht so wichtig, ob ich treffe. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft gewonnen haben", sagte Mandzukic. "Wir haben in den letzten Wochen intensiv gearbeitet. Heute haben wir nicht so gut gespielt, wie wir können. Aber wir sind zufrieden."

Das dürfte Gomez derzeit nicht sein. Während er verletzt zuschauen musste, betonte Heynckes immer wieder, dass Gomez seine Nummer eins im Sturm sei. Im Trainingslager von Doha sagte der 67-Jährige plötzlich: „Es gibt keine Nummer eins im Sturm.“ Jetzt hat Heynckes wieder eine, aber die heißt Mandzukic. Der ehemalige Wolfsburger hat sich in der Vorbereitung dermaßen reingehauen, dass der Trainer gar nicht an ihm vorbei kam.

Blessuren machten Gomez zu schaffen

Pech für Gomez, der obendrein noch durch Nachwehen seiner Knöchelverletzung in der Vorbereitung leicht gehandicapt war. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Kampf um den einzigen Platz im Angriff weiterentwickeln wird. Außerdem gibt es da ja auch noch Claudio Pizarro.

Zu allem Überfluss heißt in der neuen Saison der Bayern-Trainer Pep Guardiola. Der Ex-Barcelona Coach bevorzugt das technisch feine Kurzpassspiel. Das ist nicht sonderlich die Stärke von Gomez. Droht dem Angreifer bereits das schleichende Aus beim Rekordmeister?

Bisher immer durchgesetzt

Mag sein, muss aber nicht. Gomez hat einen außergewöhnlich klaren Blick auf seine Umwelt und ist gereift. Mit Kritik kann er längst gut umgehen. Und bis dato hat er sich immer durchgesetzt. Sogar in der Nationalmannschaft. Bei der EM 2012 war er einer der wenigen Lichtblicke.

Und seine Tor-Quote der letzten Jahre spricht für sich. 28 Bundesliga-Treffer in der Saison 2010/2011. 26 Ligatreffer 2011/2012 und dazu noch zwölf Tore in der Champions League. Daran muss sich auch Mandzukic messen lassen.

Quelle: FUSSBALL.DE

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