12.10.2012, 09:57 Uhr | FUSSBALL.DE, sid
Kurz nach der Halbzeit gingen im Freundschaftsspiel zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Kaiserslautern die Lichter aus. (Quelle: imago)
Es läuft irgendwie nicht rund für den VfB Stuttgart und seinen Trainer Bruno Labbadia. Nach nur einem Sieg in sieben Bundesliga-Spielen sowie Labbadias viel diskutierter Wutrede wollten die Schwaben die Länderspielpause eigentlich für ein Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern nutzen. Pech nur, dass nach rund 50 Minuten das Flutlicht schlapp machte. Die Partie wurde abgebrochen.
Laut der Internetseite des FCK gab es im Queichtalstadion im südpfälzischen Offenbach zu Beginn der zweiten Halbzeit ein Problem mit der Hauptstromzufuhr, so dass große Teile des Flutlichts ausfielen.
Nach einer kurzen Unterbrechung gingen beide Mannschaften in die Kabinen. Da die Veranstalter das Problem offenbar nicht kurzfristig in den Griff bekommen konnten, brach Schiedsrichter Markus Wingenbach die Partie beim Stand von 0:0 endgültig ab.
Der Trainer spricht über die Reaktionen auf seine Wutrede nach dem letzten Bundesligaspiel. zum Video
Trainer Labbadia wollte eigentlich ebenso wie sein Gegenüber Franco Foda vornehmlich ein paar Eindrücke von Spielern sammeln, die in der Liga bislang nicht so zum Zug gekommen waren. Stattdessen trat der VfB-Tross nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit wieder die eineinhalbstündige Rückfahrt nach Stuttgart an.
Derweil äußerte sich der Coach auch zu seiner viel beachteten Wutrede vom vergangenen Sonntag. Auf die Frage, ob er an Rücktritt gedacht habe, sagte Labbadia: "Nein. Welchen Grund hätte ich dazu? Ich bin gerne beim VfB."
In den letzten Tagen hätten sich viele Kollegen bei ihm gemeldet und ihm beigepflichtet. "Das Echo war gewaltig, und zwar sehr positiv", meinte der Coach: Auch die Aussage von Stuttgarts Aufsichtsratsboss Dieter Hundt, der Verständnis für den Gefühlsausbruch gezeigt, die Wortwahl aber kritisiert hatte, wertete Labbadia als positiv.
"Ich habe das als unterstützend empfunden", sagte er: "Er hat ja gesagt, dass er Verständnis hat und mich als guten Trainer sieht." Labbadia war am Sonntag im Anschluss an das 2:2 gegen Bayer Leverkusen der Kragen geplatzt. Der 46-Jährige hatte mit teils deftigen Worten vor allem die Medien kritisiert.
Quelle: FUSSBALL.DE, sid
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