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Düsseldorf besiegt Duisburg im Derby

07.02.2010, 14:07 Uhr

Die Spieler von Fortuna Düsseldorf freuen sich über das Tor von Martin Harnik (Mitte). (Foto: dpa)Die Spieler von Fortuna Düsseldorf freuen sich über das Tor von Martin Harnik (Mitte). (Foto: dpa)48.250 Zuschauer verfolgten in der Düsseldorfer ESPRITarena am 21. Spieltag Düsseldorfs Derbysieg über Duisburg: Andreas Lambertz (17.) und Martin Harnik (24.) sorgten dafür, dass der Aufsteiger gegen die Zebras den Kontakt zu Relegationsplatz drei hielt. Parallel hielt der 1. FC Kaiserslautern den SC Paderborn mit 3:0 in Schach. Die Roten Teufel kehrten auf Platz eins zurück. Den hatte am Freitag Abend der FC St. Pauli durch sein 2:1 über den KSC übernommen.

In Frankfurt verpasste der abstiegsbedrohte FSV daheim gegen Alemannia Aachen durch ein 1:1 den möglichen Sprung auf den Relegationsplatz zur dritten Liga. Die Hoffnung der Hessen auf den ersten Heimsieg seit dem 24. Oktober hielt nach Alexander Voigts 1:0 in der 76. Minute nur sechs Minuten lang. Dann glich Benjamin Auer für die Gäste aus.

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Starke beim ersten Tor ganz schwach

In Düsseldorf half vor der Zweitliga-Saisonrekordkulisse MSV-Torhüter Tom Starke beim 1:0 entscheidend mit: Fortunas Publikumsliebling und Urgestein Lambertz schoss, Starke rutschte die Kugel durch die Beine. Absolut sehenswert und unhaltbar dann das 2:0: Die Bremer Leihgabe Harnik überlupfte vor dem Abschluss gekonnt Routinier Björn Schlicke, um dann im Fallen die Kugel volley im kurzen Eck zu versenken. Es war bereits der zehnte Saisontreffer des österreichischen Nationalspielers.

Bodzek muss gehen

Nach dem Wechsel wurde der MSV offensiver, ohne die Gastgeber, die zu Hause weiterhin ungeschlagen sind, zu gefährden. Duisburger Torchancen blieben Mangelware, obwohl die Elf von Trainer Milan Sasic zwischenzeitlich das Kommando übernahm. Der Duisburger Adam Bodzek wurde wegen wiederholten Foulspiels des Feldes verwiesen (78.). Düsseldorfs Trainer Norbert Meier zeigte sich mit dem Duell mit seinem Ex-Verein zufrieden: "Wir haben gut gespielt, müssen aber aufpassen, das wir nicht überdrehen. In der ersten Halbzeit haben wir ein Tempo vorgelegt - es war unmöglich, das über 90 Minuten zu halten. Aber wir haben das ganz gut runtergespielt."

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Lauterns starke Bank

Vor 25.880 Zuschauern im nur halbgefüllten Fritz-Walter-Stadion vergrößerte Kaiserslautern seinen Vorsprung auf den Relegationsplatz drei auf acht Punkte. Paderborn hielt trotz des 0:3 Rang neun. Mann des Tages war der slowakische Nationalstürmer Erik Jendrisek. Zur Pause eingewechselt, traf er in der 47. Minute zum 1:0, in der 86. Minute ließ er das 2:0 folgen, seinen achten Saisontreffer. Die Flanke dazu hatte ihm der zweite Einwechselspieler gegeben, der ehemalige Frankfurter Markus Steinhöfer. Und auch der dritte Einwechselspieler der Pfälzer schlug gleich ein: Manuel Hornig kam in der 90. Minute und sorgte in der 91. Minute für den Endstand.

Paderborn verpasst den Führungstreffer

FCK-Coach Marco Kurz hatte nach dem dritten Kreuzbandriss von Pierre de Wit Afrika-Cup-Rückkehrer Georges Mandjeck in die Startformation genommen. Bei Paderborn erhielt der Mainzer Neuzugang Nejmeddin Daghfous eine Chance. Der quirlige Stürmer verpasste schon in der vierten Minute die SC-Führung, als er Lauterns Torwart Tobias Sippel ausspielte, der Brasilianer Rodnei aber den Ball von der Linie beförderte.

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Leistung des FSV im ersten Abschnitt nicht belohnt

Der FSV Frankfurt bleibt auf einem Abstiegsplatz. Vor 3168 Zuschauern im Volksbank-Stadion gegen Aachen zeigten die Frankfurter wie schon beim 2:0 in Paderborn zuletzt eine ansprechende Leistung. In der 20. Minute hatte Cidimar die große Chance zur Führung. Der zweifache Torschütze von Paderborn scheiterte aber frei stehend am gut reagierenden Aachener Torhüter Thorsten Stuckmann.

Aachen verdient sich nach dem Wechsel das Remis

Die Gäste wachten erst nach dem Seitenwechsel auf, drängten dann aber auf die Führung. Doch Thorsten Burkhardt (51.), Kevin Kratz (64.) und Babacar Gueye (64.) scheiterten jeweils am stark reagierenden Patric Klandt im Frankfurter Tor. Etwas überraschend gingen die Gastgeber dann 14 Minuten vor dem Ende in Führung, aber Torjäger Auer bewahrte die Aachener vor ihrer neunten Niederlage.


Quelle: t-online.de

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