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Alexander Meier dreht die Partie im Alleingang

30.09.2012, 17:26 Uhr | sid

Frankfurts Kapitän Pirmin Schwegler (re.) im Laufduell mit Freiburgs Julian Schuster.  (Quelle: dapd)

Frankfurts Kapitän Pirmin Schwegler (re.) im Laufduell mit Freiburgs Julian Schuster. (Quelle: dapd)

Angeführt vom Doppel-Torschützen Alexander Meier hat Aufsteiger Eintracht Frankfurt seinen Rekordstart ausgebaut und bleibt Spitzenreiter FC Bayern München auf den Fersen. Die Hessen setzten sich am sechsten Spieltag der Bundesliga trotz eines Rückstands dank einer furiosen zweiten Hälfte mit 2:1 (0:0) gegen den SC Freiburg durch. Die Eintracht liegt nach wie vor nur zwei Zähler hinter den Bayern.

Noch nie zuvor hatte ein Aufsteiger nach sechs Partien 16 Punkte auf dem Konto. Max Kruse hatte Freiburg in der 50. Minute in Führung gebracht. Meier drehte die Partie mit einem Traum- und einem Kopfballtor (67./73.). In der Nachspielzeit sah Freiburgs Karim Guede wegen groben Foulspiels die Rote Karte (90.+1).

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Veh untermauert Frankfurter Ansprüche

Kurz vor der Partie hatte Frankfurts Trainer Armin Veh erklärt, dass er einen langfristigen Erfolg mit der Eintracht anstrebt. "Unser Ziel muss es sein, etwas zu schaffen wie Hannover oder Gladbach. Ich verlange das nicht. Aber wir können es schaffen, in andere Regionen zu gelangen", sagte der frühere Meistertrainer des VfB Stuttgart.

Die 49.300 Zuschauer in der Frankfurter Arena sahen in der Anfangsphase eine mäßige Partie ohne echte Höhepunkte. Lediglich ein Schuss des Freiburger Kapitäns Julian Schuster, den Eintracht-Außenverteidiger Bastian Oczipka kurz vor der Torlinie klärte, sorgte für ein wenig Aufregung (9.).

Inui vergibt Großchance - schwache erste Hälfte

Die ungewohnt statisch agierenden Frankfurter, bei denen Stürmer Olivier Occean fehlte, brachten zunächst in der Offensive kaum etwas zustande. Bei den Hessen haperte es vor allem an der Passgenauigkeit. Ein Freistoß von Kapitän Pirmin Schwegler (16.) bereitete Freiburgs Torwart Oliver Baumann nur kleine Schwierigkeiten. Im Anschluss an diese Szene gelang es den Profis aber tatsächlich, noch weniger als zuvor zu bieten.

Die Partie war in dieser Phase ein echter Langweiler - ganz im Gegensatz zum zurückliegenden Heimspiel der Eintracht gegen Meister Borussia Dortmund (3:3). Erst in der 27. Minute wurden die Zuschauer wachgerüttelt. Zunächst hätte der alleine auf Baumann zulaufende Japaner Takashi Inui sein viertes Saisontor erzielen müssen, im Gegenzug vergab Daniel Caligiuri die große Chance zur SC-Führung. Die beiden Szenen und die Direktabnahme Meiers (42.) blieben aber die Ausnahmen in der schwachen ersten Hälfte.

Erst Kruse, dann Meier eiskalt

In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel schienen die Frankfurter mit ihren Gedanken noch in den Kabinen zu sein. Kruse nutzte den kollektiven Tiefschlaf der Eintracht-Defensive zur Freiburger Führung - es war bereits das dritte Saisontor des Neuzugangs. Kurz darauf hätte Cedrick Makiadi den Vorsprung sogar noch ausbauen können (53.), auch Schuster hatte eine gute Schusschance (58.).

Danach wachten die Frankfurter auf und gaben mächtig Gas. Das Spiel wogte hin und her. Nach jeweils einem Abseitstor sorgte Meier per Seitfallzieher für den Ausgleich. Sein viertes Saisontor erzielte der Offensivspieler per Kopf. Beste Spieler auf Seiten der Frankfurter waren Meier und Sebastian Rode. Bei den Breisgauern überzeugten Baumann und Kruse.

6. Spieltag

Fortuna Düsseldorf

-

FC Schalke 04

2:2

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Bayer Leverkusen

-

SpVgg Greuther Fürth

2:0

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SV Werder Bremen

-

FC Bayern München

0:2

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1. FC Nürnberg

-

VfB Stuttgart

0:2

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TSG 1899 Hoffenheim

-

FC Augsburg

0:0

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Hamburger SV

-

Hannover 96

1:0

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Borussia Dortmund

-

Borussia Mönchengladbach

5:0

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Eintracht Frankfurt

-

SC Freiburg

2:1

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VfL Wolfsburg

-

1. FSV Mainz 05

0:2

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Quelle: sid

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