20.10.2012, 17:35 Uhr | sid
Hannovers Ya Konan (li.) bedrängt Frankfurts Bastian Oczipka. (Quelle: dpa)
Aufsteiger Eintracht Frankfurt bleibt die Überraschungs-Mannschaft der Bundesliga: Zwei Wochen nach der ersten Saisonniederlage fanden die Hessen beim 3:1 (2:1) gegen Hannover 96 gleich wieder zurück in die Erfolgsspur und verteidigten ihren zweiten Tabellenplatz hinter Rekordmeister Bayern München.
Karim Matmour (5.), Sebastian Jung (18.) und Alexander Meier (82.) besiegelten bei einem Gegentreffer von Mohammed Abdellaoue (43.) den sechsten Saisonerfolg der Eintracht. Hannover indes kassierte bereits die dritte Niederlage im vierten Auswärtsspiel. Die Niedersachsen verpatzten damit die Generalprobe für das Europa-League-Gruppenspiel beim schwedischen Vertreter Helsingborgs IF.
Die Eintracht präsentierte sich ungeachtet der Niederlage bei Borussia Mönchengladbach (0:2) am vergangenen Spieltag zunächst selbstbewusst und angriffslustig. Mit ihrem schnellen Umschaltspiel brachten die Frankfurter die alles andere als sattelfeste Abwehr der Gäste vor rund 50.000 Zuschauern immer wieder in Verlegenheit.
Die frühe Führung spielte dem Team von Trainer Armin Veh allerdings auch in die Karten. Ausgerechnet Matmour erzielte per Kopf bei seinem Saisondebüt in der Startmannschaft das erste Tor nach Hereingabe von Verteidiger Bastian Oczipka. Matmour war nur wegen des Ausfalls von Stürmer Olivier Occean (Magen-Darm-Grippe) in die erste Elf gerutscht. U21-Nationalspieler Jung erhöhte nur wenig später mit einem Schuss aus spitzem Winkel auf 2:0.
Hannover-Trainer Mirko Slomka reagierte und verstärkte mit der Einwechslung von Artur Sobiech die Offensive. Auch in der Folge war die Eintracht zunächst die klar spielbestimmende Mannschaft, ehe Hannover plötzlich am Ende der ersten Halbzeit die Initiative übernahm. Belohnt wurde die Schlussoffensive mit dem Anschlusstreffer von Abdellaoue, der nach einer Flanke von Lars Stindl aus kurzer Distanz einschob.
Nach dem Wechsel drückte dann der Aufsteiger wieder aufs Tempo, doch Matmour und Takashi Inui vergaben - wobei Hannovers Nationalkeeper Ron-Robert Zieler nicht immer den sichersten Eindruck hinterließ. Didier Ya Konan vergab die Ausgleichschance, als er freistehend aus kurzer Distanz an Eintracht-Schlussmann Kevin Trapp scheiterte. Meier machte schließlich nach einem Konter mit dem dritten Treffer alles klar. Bei Frankfurt überzeugten Sebastian Rode und Inui. Huszti sowie mit Abstrichen Stindl verdienten sich bei den Niedersachsen gute Noten.
8. Spieltag | ||||
TSG 1899 Hoffenheim | - | SpVgg Greuther Fürth | 3:3 | |
Borussia Dortmund | - | FC Schalke 04 | 1:2 | |
Bayer Leverkusen | - | 1. FSV Mainz 05 | 2:2 | |
VfL Wolfsburg | - | SC Freiburg | 0:2 | |
Eintracht Frankfurt | - | Hannover 96 | 3:1 | |
Fortuna Düsseldorf | - | FC Bayern München | 0:5 | |
SV Werder Bremen | - | Borussia Mönchengladbach | 4:0 | |
1. FC Nürnberg | - | FC Augsburg | 0:0 | |
Hamburger SV | - | VfB Stuttgart | 0:1 | |
Quelle: sid
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