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Freiburgs Angstgegner schlägt wieder zu

23.03.2009, 18:15 Uhr

Freiburgs Daniel Schwaab (li.) und FCN-Profi Christian Eigler (Foto: dpa)Freiburgs Daniel Schwaab (li.) und FCN-Profi Christian Eigler (Foto: dpa)Spitzenreiter SC Freiburg ist im Aufstiegsrennen aus dem Tritt geraten und kann in der 2. Liga gegen den 1. FC Nürnberg einfach nicht gewinnen. Im Topspiel des 25. Spieltags verlor das Team von Trainer Robin Dutt gegen den Club 0:1 (0:0) und kassierte im achten Zweitliga-Duell mit den Franken die achte Niederlage. Während die Breisgauer nach dem zweiten Spiel ohne Sieg in Folge noch vier Punkte vor dem Relegationsplatz liegen, verkürzte der seit fünf Begegnungen ungeschlagene FCN dank des Sekunden zuvor eingewechselten Dario Vidosic (83.) den Rückstand auf den Tabellendritten FSV Mainz 05 auf vier Zähler. Für den Australier war es das erste Zweitliga-Tor.

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SCF-Coach Dutt gibt sich kämpferisch
"Wir kommen schon wieder zurück in die Spur", sagte SC-Trainer Robin Dutt. "Vielleicht ist es auch gut, dass es jetzt wieder ein bisschen knapper zugeht. Dann ist jeder wieder mehr unter Spannung", meinte der 44-Jährige. "Alle hatten sich schon auf ein 0:0 eingestellt, und dann haben wir halt richtig gewechselt", befand Club-Trainer Michael Oenning, der mit der Hereinnahme von Mittelfeldspieler Vidosic ein glückliches Händchen bewies. Die Nürnberger gewannen damit auch das insgesamt achte Zweitliga-Duell mit den Badenern.

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Freiburg erwischt einen Fehlstart
Die Freiburger Hausherren und die Gäste aus Nürnberg starteten vor der Saison-Rekordkulisse von 19.000 Zuschauern im Badenova-Stadion offensiv in die Partie. Auf beiden Seiten jedoch viel hektische Aktionen, es fehlte die Ruhe am Ball und die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Dagegen waren die Gäste sofort hellwach. Schon nach 30 Sekunden tauchten Christian Eigler und Isaac Boakye gefährlich vor dem Tor der Hausherren auf, wenig später scheiterte erneut Eigler. "Das ist mir unerklärlich. Als Tabellenführer darf man schon mal selbstbewusst zu Hause auftreten", schimpfte Dutt. Auch danach hatten die Nürnberger die besseren Chancen. Auf der Gegenseite sorgte vor der Pause nur Mohamadou Idrissou (38.) für Gefahr. Dennoch endete die erste Halbzeit torlos 0:0.

Nürnberg schwächelt in Halbzeit zwei
Die zweite Spielhälfte begann mit einer dicken Chance für Nürnberg, Marek Mintal zog nach einer Flanke von Dennis Diekmann aus 14 Metern ab, scheiterte jedoch gleich zwei mal an Freiburgs Torwart Barth. Der SC Freiburg erarbeitete sich im Anschluss leichte Feldvorteile, die Mannschaft von Trainer Dutt ging nun wesentlich entschlossener zur Sache, ohne das dabei Zählbares herauskam. In der 69. Minute eine exzellente Freistoß-Chance für Freiburg, nachdem Pinola Gelb gesehen hatte wegen Fouls an Vitali Rodionov. Doch Freiburgs Schuster zieht voll ab und rechts am Club-Tor vorbei. Bei den Nürnbergern schienen ab Mitte der zweiten Hälfte der zunehmend die Kräfte zu schwinden, das hohe Tempo forderte wohl seinen Preis.


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Oenning beweist ein gutes Händchen
Das Sturm-Duo Eigler und Boakye bekam wenig brauchbare Anspiele und hing zeitweise völlig in der Luft. Nürnbergs Trainer Oenning wechselt in der 83. Minute den Sieg ein: Dario Vidosic ersetzte Isaak Boakye im Nürnberger Sturm. Wie aus dem Nichts kam Vidosic in der 83. Minute mit seinem zweiten Ballkontakt zum ersten Torschuß nach Zuspiel von Eigler und markierte den 1:0-Siegtreffer für die Gäste. Der Treffer des eingewechselten Vidosic hielt den Traum der Franken vom direkten Wiederaufstieg am Leben.

Der 25. Spieltag:

FSV Frankfurt

-

SV Wehen Wiesbaden

2:1

zum Spielbericht

Rot-Weiß Oberhausen

-

VfL Osnabrück

0:0

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TuS Koblenz

-

Hansa Rostock

1:1

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Rot-Weiss Ahlen

-

1. FC Kaiserslautern

0:1

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FC Ingolstadt

-

MSV Duisburg

0:0

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FSV Mainz 05

-

Alemannia Aachen

1:4

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Greuther Fürth

-

1860 München

1:0

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FC St. Pauli

-

FC Augsburg

1:1

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SC Freiburg

-

1. FC Nürnberg

0:1

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FUSSBALL.DE/isd/dpa

 

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