11.12.2010, 16:58 Uhr | dpa
Bernd Reisig, langjähriger Geschäftsführer des Zweitligisten FSV Frankfurt, ist von seinem Amt zurückgetreten. Dies teilte der 47-Jährige im Anschluss an die 1:2-Niederlage der Hessen gegen den neuen Tabellenführer FC Augsburg mit. "Der FSV ist Teil meines Lebens. Aber ich schaffe es nicht mehr, ich habe nicht die Kraft", erklärte Reisig. "Kein Kampf, kein Streit mehr. Ich lasse den Verein im Stich."
Zermürbt hat den Macher des Klubs, dem er 20 Jahre lang diente, ein Kleinkrieg mit der Stadt Frankfurt um den Ausbau des Volksbank Stadions. Die Verzögerungen beim geplanten Neubaus der Haupttribüne brachten schließlich das Fass zum Überlaufen. "Wir sind in die Mühlen eines schmutzigen, internen Machtkampfes der CDU geraten. Letztlich wurden der FSV und der Sport geopfert", klagte Reisig.
Quelle: dpa
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