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Eintracht stürmt zurück an die Spitze

18.02.2012, 15:50 Uhr | FUSSBALL.DE

Eintracht Frankfurts Spieler bejubeln den Sieg im Stadtduell. (Quelle: dpa)

Eintracht Frankfurts Spieler bejubeln den Sieg im Stadtduell. (Quelle: dpa)

Eintracht Frankfurt ist Nummer eins in Frankfurt. Eintracht Frankfurt ist auch wieder die Nummer eins in der 2. Bundesliga - zumindest vorübergehend. Durch den 6:1-Erfolg im Derby gegen Nachbar FSV Frankfurt kletterte der Erstliga-Absteiger mit nunmehr 46 Punkten an die Tabellenspitze, die die Hessen aber wieder an Fortuna Düsseldorf (44) oder die SpVgg Greuther Fürth (43) verlieren können. die beide erst am Sonntag in Einsatz sind. Doch daran dachte bei der Eintracht nach der klaren Angelegenheit im Vergleich der Stadtrivalen zunächst einmal niemand.

Im Derby stellte Karim Matmour (14./33.) mit seinen beiden Treffern die Weichen früh auf Sieg für die Eintracht, Alexander Meier (61.), Sonny Kittel (67.), Erwin Hoffer (70.) und erneut Matmour (79.) legten in der einseitigen Partie nach. Ilian Micanski (68.) gelang nur der Ehrentreffer für den FSV, dessen Abstiegssorgen weiter wachsen.

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FSV bricht nach 0:3 ein

Vor 40.700 Zuschauern war der Favorit von Beginn an das dominierende Team. Wenige Sekunden vor dem 1:0 traf Sebastian Rode bereits die Latte. Neben Matmour sorgte vor allem Erwin Hoffer, der die ersten beiden Tore direkt vorbereitete und das dritte einleitete, sowie Meier immer wieder für Verwirrung in der FSV-Abwehr. "Es war wichtig, so viele Tore zu machen, denn in der Tabelle ist es eng und es kommt ja auch auf die Tordifferenz an", sagte der dreimalige Torschütze Matmour.

Auf der Gegenseite hatte der Außenseiter, der sich keineswegs versteckte, eine große Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch Micanski scheiterte völlig freistehend an Eintracht-Keeper Oka Nikolov. Danach hatte der FSV seine beste Phase, das 0:2 nahm den Gästen jedoch wieder den Schwung. Nach dem 0:3 brachen sie gar völlig ein. FSV-Coach Benno Möhlmann räumte nach dem Debakel seines Teams ein: "Wir sind vielleicht noch nicht soweit, dass wir gegen die großen Mannschaften mithalten können. Wir hatten einfach nicht dieses Selbstbewusstsein und diese Überzeugung, die notwendig gewesen wären, um hier zu bestehen."

Bochum: Erst 2:0, dann 2:2, schließlich 4:2

In der zweiten Samstag-Partie kam der VfL Bochum nach rassigem Spiel zu einem 4:2-Erfolg gegen Union Berlin. Die Gäste waren nach einem 0:2-Rückstand trotz Unterzahl - Christoph Menz hatte nach einer Notbremse (61.) die Rote Karte gesehen - durch Patrick Zoundi (66.) und Silvio (72./Foulelfmeter) zum Ausgleich gekommen. Doch Mirkan Aydin (76.) und Giovanni Federico (81.) ließen die Bochumer doch noch jubeln, die nach den verwandelten Foulelfmetern von Mimoun Azaouagh (40.) und Federico (63.) schon klar vorne gelegen hatten. Durch den Sieg schob sich der VfL (30) weiter ins gesicherte Mittelfeld vor, in dem auch Berlin (34) steht.

Die Führung des VfL war aufgrund der besseren Chancen zur Halbzeit verdient, obwohl die Berliner das optisch bessere Spiel zeigten. Bei den Bochumern fehlte es an der Durchschlagskraft, zudem ließen sie vor dem Tor die letzte Konsequenz vermissen. So bedurfte es eines Strafstoßes zur Führung, nachdem Zoundi den Japaner Takashi Inui recht ungestüm im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Pech hatte zuvor Nikolos Gelaschwili, als Union-Torhüter Marcel Höttecke seinen Schuss an den Pfosten (19.) lenkte.

Bergmann erkennt Aufwärtstrend

In der zweiten Halbzeit verpassten die Berliner zunächst den Ausgleichstreffer und wurden prompt bestraft. Nach einer Attacke von Menz an Gelaschwili erhielt der VfL den zweiten Elfmeter zugesprochen. Diesmal verwandelte Federico sicher. Anschließend bestrafte Zoundi eine Unaufmerksamkeit der Bochumer zum Anschlusstreffer. Berlin nutzte den Rückenwind zum Ausgleich, musste sich aber dennoch dem VfL in der Schlussphase beugen.

"Es überwiegt die Freude über den Sieg und dass die Mannschaft nicht umgefallen ist nach den dummen Dingen, die uns schon seit Wochen verfolgen", sagte VfL-Coach Andreas Bergmann, der einen Aufwärtstrend bei seinen Spielern erkennt: "Wir sind insgesamt gefestigter, haben Alternativen in der Offensive und haben heute verdient gewonnen."

Dresden zwei Monate ohne Stammtorwart

Derweil muss Ligakonkurrent Dynamo Dresden mindestens zwei Monate auf Stammtorwart Wolfgang Hesl verzichten. Der 26-Jährige brach sich am im Spiel beim SC Paderborn (2:2) den kleinen Finger der linken Hand. Die Fraktur wird am Montag operativ stabilisiert.

Die Verletzung erlitt Hesl bereits in der 13. Minute bei einer Rettungsaktion. In der Halbzeit wurde er für Benjamin Kirsten, Sohn des früheren Nationalspielers Ulf Kirsten, ausgewechselt.

Quelle: FUSSBALL.DE

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