09.03.2010, 17:24 Uhr
Zinedine Zidane ist als algerischer Nationaltrainer im Gespräch. (Foto: imago)Der dreimalige Weltfußballer Zinedine Zidane soll Nationaltrainer von WM-Teilnehmer Algerien werden - allerdings erst nach dem Turnier in Südafrika. Zidane habe vergangene Woche bei einem Besuch in Algerien von keinem Geringeren als Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika ein entsprechendes Angebot bekommen, enthüllte die französische Zeitung "Sud-Ouest".
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Eine Stellungnahme von Zizou gab es vorerst nicht. "Sud-Ouest" schreibt aber, der französische Weltmeister von 1998 habe das Angebot vorerst nicht zurückgewiesen und um Bedenkzeit gebeten. Zurzeit ist Zidane, der in Marseille als Sohn algerischer Einwanderer geboren wurde, noch bei seinem früheren Verein Real Madrid als Berater von Klubpräsident Florentino Pérez tätig.
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Nach 24 Jahren ist Algerien in Südafrika wieder bei einer WM-Endrunde dabei. Der Vertrag von Nationaltrainer Rabah Saâdane läuft nach der WM aus. Stabilität verspricht der Job im 33-Millionen-Einwohner-Land keinesfalls. Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1962 hatten die "Wüstenfüchse", nicht weniger als 34 Trainer. In Südafrika trifft Algerien in der Vorrunden-Gruppe C auf die USA, England und Slowenien.
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Quelle: dpa
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