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Gefühltes Heimspiel in Wiesbaden

16.03.2009, 07:37 Uhr

Sanibal Orahovac (li., Wehen Wiesbaden) im Zweikampf mit dem Mainzer Miroslav Karhan (Foto: dpa)Sanibal Orahovac (li., Wehen Wiesbaden) im Zweikampf mit dem Mainzer Miroslav Karhan (Foto: dpa)Aus sportlicher Sicht dürfte das heutige Spiel zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und dem FSV Mainz 05 (ab 20 Uhr imLive-Ticker) keine große Spannung bieten. Wehen steht auf dem letzten Tabellenrang, hat nunmehr neun Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Mainz 05 hingegen rangiert auf Platz drei und kann mit einem Sieg gegen die auf der anderen Rheinseite beheimateten Wehener die SpVgg Greuther Fürth von Platz zwei stoßen.

Ab 20 Uhr im Live-TickerWehen Wiesbaden - FSV Mainz 05
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Walke erstmals Kapitän bei Wehen
Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Dreimal trafen beide Teams in der Vergangenheit aufeinander, immer gingen die Mainzer als Sieger vom Platz mit einer Bilanz von insgesamt 11:1 Toren. Darüber hinaus reisen die Rheinhessen in Bestbesetzung an. Nur Daniel Gunkel und Roman Neustädter fehlen Trainer Jörn Andersen. Torjäger Aristide Bancé wird aller Voraussicht nach bis zum Anpfiff fit sein. Bei den Gastgebern wird Torwart Alexander Walke das Team des SV Wehen Wiesbaden erstmals als Kapitän aufs Feld führen. Hinter dem Einsatz von Dajan Simac und Sanibal Orahovac steht noch ein Fragezeichen. Definitv fehlen werden der rotgesperrte Kristjan Glibo, Benjamin Siegert (Innenbandanriss) und Levan Tskitishvili (Muskelfaserriss). Wehens Trainer Wolfgang Frank bleibt trotz allem gelassen: "Sicher ist der Gegner der große Favorit, doch wir werden uns mit brutaler Konsequenz auf dieses Spiel vorbereiten. Wir haben keine Angst vor Mainz. Wenn jeder die Einstellung findet und alles versucht, dann haben wir reelle Chancen zu gewinnen."

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Fast ein Heimspiel für die 05er
Bei den Mainzern nehmen sie das Spiel trotz der vermeintlichen Leichtigkeit der Aufgabe nicht auf die leichte Schulter. Trainer Andersen mahnte: "Wir haben noch zwölf Endspiele vor uns. Aber ich habe im Training eine sehr hungrige, motivierte Mannschaft gesehen. Wir haben auswärts 24 Punkte geholt, Wehen insgesamt nur 17. Das gibt ein gutes Gefühl, auch wenn sie starke Mannschaften wie Kaiserslautern und Aachen zu Hause bereits geschlagen haben." Die Wehener erwarten 11.721 Zuschauer, das Stadion ist ausverkauft. Rund 7000 Mainzer Fans werden die Reise ins nur knapp zehn Kilometer entfernte Wiesbaden antreten. Ein Heimspiel wollte Andersen es trotz der Umstände dennoch nicht nennen. "Wir spielen in einem fremden Stadion, dementsprechend ist es keine echte Heimpartie. Aber vielleicht fühlt es sich durch die Fans ein bisschen an wie ein Heimspiel."

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