17.12.2011, 09:48 Uhr
Bayerns Superstar Franck Ribéry (li.) gerät mit Kölns Henrique Sereno aneinander. (Quelle: imago)
Trotz Herbstmeistertitel wird es nicht ruhig um den FC Bayern. Diesmal sorgte Superstar Franck Ribéry für Negativschlagzeilen: Der französische Nationalspieler sorgte in der Partie FC Bayern gegen den 1. FC Köln für den negativen Höhepunkt, indem er nach zwei Unsportlichkeiten innerhalb weniger Sekunden Gelb-Rot von Schiedsrichter Guido Winkmann sah.
Nachdem der Kölner Henrique Sereno den 28-Jährigen wiederholt in seiner Fußballkunst gestört hatte, gerieten die beiden aneinander und kassierten die Gelbe Karte. Doch Ribéry ließ nicht locker, fasste seinen Gegenspieler mit der rechten Hand an den Hals, deutete einen Kopfstoß an und wurde trotz massiver Bayern-Proteste vom Platz geschickt.
Nach der Partie zeigte sich der Franzose reumütig: "Ich habe einen kleinen Fehler gemacht und bin nicht stolz darauf. Solche Diskussionen passieren im Fußball. Ich habe zur Mannschaft noch nicht 'sorry' gesagt".
Es mag also Frust gewesen sein, dass der bis dahin gute Ribéry nach einer halben Stunde die Nerven verlor. Schließlich war es ohnehin kein guter Tag für den Franzosen. Schon am Nachmittag war er von einem Gericht in Luxemburg in erster Instanz zu einer Zahlung von drei Millionen Euro an seinen ehemaligen Berater verurteilt worden.
Bayern-Trainer Heynckes war nach der Partie alles andere als glücklich über Ribérys Entgleisung: "Völlig unnötig! Ich denke, dass ein Spieler sich nicht provozieren lassen darf und so der Mannschaft schadet. Er muss sich disziplinieren."
Nachdem sich die Bayern in der Bundesliga als Herbstmeister verabschiedet haben, darf Flügelflitzer Ribéry nun auf einen letzten Einsatz in diesem Jahr gegen den VfL Bochum im DFB-Pokal-Achtelfinale hoffen.
Quelle: FUSSBALL.DE , sid , dapd
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