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Trap will die Rente vom Papst beziehen

19.02.2010, 15:34 Uhr

In Deutschland ist "Maestro" Giovanni Trapattoni längst eine Legende. Bald auch im Vatikan? (Foto: imago)In Deutschland ist "Maestro" Giovanni Trapattoni längst eine Legende. Bald auch im Vatikan? (Foto: imago)Dass im Vatikan auch Fußball gespielt wird, ist nicht jedem Fan auf Anhieb bewusst. Die Bekanntheit der heiligen Kicker jedoch könnte schlagartig nach oben schnellen - dank Giovanni Trapattoni. Einer der bekanntesten und erfolgreichsten Trainer weltweit gab zu: "Man hat mich gefragt, ob ich sie coachen würde. Jetzt bin ich mit Irland beschäftigt, doch nach meiner Pensionierung würde ich es gerne machen." Ein Bild vom Leistungsstand der päpstlichen Auswahl gewann Trapattoni als Besucher des 4. "Clericus Cups" im Vatikan.

An dem Turnier nehmen 16 Mannschaften aus Seminaristen, Kollegbesuchern und jungen Priestern sowie ein Team der Schweizer Garde teil.

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Trapattonis Schwester ist Klosterfrau

Der 71-jährige Trapattoni, dessen Schwester Klosterfrau ist, gilt als strenger Katholik. Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea hatte der frühere Bayern-Trainer für Furore gesorgt, als er beim heimlichen Versprühen seines aus Italien mitgebrachten Weihwassers fotografiert wurde.

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Die FIFA verzögert die Anerkennung

"Trapattoni sei der ideale Trainer", meinte der Präsident des "Clericus Cups", Bischof Claudio Paganini. Die Zeiten für eine vatikanische Mannschaft seien zwar noch nicht reif, "aber wir arbeiten an diesem Projekt. Die Kirche unterstützt uns. Das Problem ist, dass die Anerkennung durch die FIFA lang und kompliziert ist", sagte Paganini. Der Vatikan ist kein Mitglied des Weltverbandes FIFA. Trotzdem hat der kleinste Staat der Welt neben einer Liga auch eine eigene Nationalmannschaft, die hauptsächlich aus Einwohnern Roms besteht. Sie bestreitet nur selten Länderspiele. Und wenn, dann immer nur gegen andere Kleinstaaten wie San Marino oder Monaco.

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Endspiel im Mai in Rom

Austragungsort des "Clericus Cups" ist das kirchliche Sportgelände "Oratorio San Pietro" in unmittelbarer Nähe zur Vatikanstadt. Das Endspiel wird im Mai im römischen Olympiastadion ausgetragen. Als Favorit gilt erneut die Mannschaft des Priesterseminars "Redemptoris Mater". Zuletzt wurde die Meisterschaft zwei Mal von den Bediensteten der Vatikanischen Museen gewonnen.

Quelle: sid

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